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Internationaler Tag der Frauen in der Wissenschaft: Mitarbeiterinnen des DRFZ im Portrait

Heute feiern wir den #InternationalenTagderFrauenundMädcheninderWissenschaft mit der Präsentation von Portraits einiger der vielen Frauen am DRFZ. Eine zufällige Zusammenstellung unter schwierigen Corona-Bedingungen –  repräsentativ für alle wissenschaftlich arbeitenden Frauen am DRFZ und jene, die die Wissenschaft unterstützen. In unseren Teams arbeiten alle natürlich gemeinsam mit den männlichen Kollegen – aber heute stehen die Frauen im Fokus!

Frauen und Mädchen bilden etwa die Hälfte der Weltbevölkerung, dennoch beträgt der Anteil von Wissenschaftlerinnen laut Daten der UNESCO weltweit lediglich 29 % (in Deutschland: 28 %). Während Frauen noch die Hälfte der Doktoranden ausmachen, findet sich nur ein Bruchteil von Ihnen in Führungspositionen wieder. Fortbestehende Geschlechterstereotypen und strukturelle Hindernisse wie u.a. ein höherer Anteil an befristeten Verträgen und die Bevorzugung von männlichen Bewerbern in Einstellungsverfahren verringern die Erfolgschancen von Wissenschaftlerinnen.

Anna, Tierärztin: Als Tierschutzbeauftragte setze ich mich für eine tierschutzgerechte Wissenschaft ein. Als Gleichstellungsbeauftragte fördere ich außerdem die Chancengleichheit am DRFZ.


© DRFZ

Aayushi, Doktorandin: Untersucht, wie die Mikrobiota in unserem Körper interagieren und unser Immunsystem beeinflussen können.


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Chiara, Gruppenleiterin und Sprecherin des Leibniz-WissenschaftsCampus Chronic Inflammation: Entzündungsmechanismen erforschen und Therapien verbessern.


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Roodline, Doktorandin: Ich forsche, um neue Zytokin-Signalwege aufzudecken, die als neue therapeutische Ziele bei entzündlichen Erkrankungen dienen können. (Siehe Zitat unten)


© Roodline

Anja, Gruppenleiterin: Meine Leidenschaft sind Beobachtungsstudien und ihr Potential das Risiko- und Wirkprofil neuer Therapien zu untersuchen und krankheitsspezifische Einflussfaktoren zu identifizieren.


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Vajiheh, Doktorandin: Meine Begeisterung für Wissenschaft und Forschung veranlasste mich, die Wechselwirkungen zwischen Epithelzellen und Makrophagen bei entzündlichen Darmerkrankungen zu erforschen


© Vajiheh

Manuela, Labormanagerin: Ich unterstütze die DRFZ Forschung mit meiner Expertise.


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Antje, IT-Leitung: In der Wissenschaft geht ohne IT nichts!


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Siska, Doktorandin: Durch Gen-Editierung mittels Crispr Cas9-Technologie untersuchen wie die innere Uhr von Immunzellen funktioniert.


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Jenny, Biochemikerin: Ich kann Zellen anhand ihrer 'Farbe' erkennen und sortieren.


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Daniela, Doktorandin: Ich decke auf, wie Immunität und Entzündung zusammenarbeiten und unsere Gesundheit beeinflussen!


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Christina, Doktorandin: Erforscht mit Neugierde das komplexe Unbekannte des Immunsystems, um einen Beitrag zum detaillierten Verständnis zu leisten.


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Johanna, Statistikerin: Mein Forschungsgebiet ist die Situation Rheumakranker in Deutschland. Mit den Daten, die wir am DRFZ erheben können wir aufzeigen, dass es hier noch viel zu tun gibt. (Weiteres Zitat unten).


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Marion, Technische Assistentin: Mich fasziniert das Zusammenspiel der Zellen und wie jedes noch so kleine Detail das Leben aufrecht erhält. Hand in Hand, im Team!


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Julia, Gruppenleiterin: Epigenetische Veränderungen im Immunsystems verstehen lernen und therapeutisch nutzbar machen.


© Julia

Raluca, Gruppenleiterin: Durch Fortschritt in der Mikroskopie das raum-zeitliche zelluläre Zusammenspiel in Krankheit und Gesundheit enträtseln.


© Raluca

Aya, Medizinerin: In meinem MD-Forschungsprojekt untersuche ich die Rolle des neu entdeckten Zytokins Oncostatin M bei entzündlichen Darmerkrankungen und insbesondere sein histopathologisches Expressionsmuster bei gesunden und erkrankten Menschen. (Siehe Zitat unten)


Anja, Gruppenleiterin: Es macht mir Spaß, die Dynamik und Komplexität des Immunsystems zu verstehen – am liebsten mit Hilfe eines Mikroskops.


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Mairi, wissenschaftliche Koordinatorin: Ich koordiniere vor allem internationale Projekte, in die das Institut oder der Direktor involviert sind.


© Mairi

Heike, Technische Assistentin: Leistet einen Beitrag zur Erforschung personalisierter Therapien.


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Victoria, Doktorandin: Mich fasziniert an der Mikrobiotaforschung, dass Bakterien unser Leben und unsere Gesundheit auch bereichern können.


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Katrin, Wissenschaftliche Koordinatorin: Wissenschaft lebt vom Austausch


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Lisa, Doktorandin: Untersucht die Bakterien der menschlichen Darmflora auf krankheits-auslösende Moleküle.


© Lisa

Caro, Postdoktorandin: Schaut mit Laser-basierten Mikroskopen Immunzellen (im wahrsten Sinne!) bei der Arbeit zu.


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Mona, Biotechnologin: Möchte durch Wissenschaft eine Erklärung für aktuelle Krankheiten finden und neue Therapieziele entdecken.


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Anne, stellvertretende Gruppenleiterin: Seit meiner klinischen Tätigkeit brenne ich für Patienten-nahe Forschung. Fragen aus dem klinischen Alltag versuchen wir mit interdisziplinärer Zusammenarbeit und den Chancen der Digitalisierung zu beantworten. Gewissenhafte Datenanalysen können den Unterschied für Patienten machen.


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Marta, Postdoc-Wissenschaftlerin: Verstehen, was andere Menschen bisher auch noch nicht wussten.


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Eva, Wissenschaftskoordinatorin: Die Vielfältigkeit dieses Jobs und die Teamarbeit am DRFZ machen mir auch nach nun fast 10 Jahren immer noch sehr viel Spaß. Langweilig ist es nie!


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Anna, Doktorandin: Sucht nach mikroskopischen Interaktionen von großen Fresszellen mit ihrer Umgebung.


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Jacqueline und Ute, Öffentlichkeitsarbeit: Übersetzen DRFZ-Forschung für interessierte Laien.


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Jun, MD, Projektleiterin: Erforscht die Kompartimentierung, Aufrechterhaltung und Reaktivierung von residenten und im Blut zirkulierenden Gedächtnis-T-Lymphozyten des menschlichen Knochenmarks.


© Jun

Sandy, Doktorandin: Untersucht wie die Lage von Immunzellen im Gewebe deren Funktion beeinflusst und setzt sich als Promovierendenvertreterin am DRFZ für die Anliegen der Promovierenden ein.


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Padmavathy, Doktorandin: Ich möchte wie die erstaunlichen Plasma- und Gedächtnis-B-Zellen einen Weg finden, alle Höhen und Tiefen zu überstehen und zu überleben. Da können Vitamin A und D sehr hilfreich sein - für die Zellen und für mich.


© Padmayathy

Elke, Wissenschaftsreferentin: Wissenschaft ist für mich das Zusammenspiel von Neugierde, Kooperationen und strategischer Planung.


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Kirsten, Kinderrheumatologin: Rheuma bei Kindern verstehen und bestmöglich behandeln.


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Trotz dieser Hürden gelingt es Frauen in unterschiedlichsten Disziplinen bahnbrechende Forschung und Innovationen zu schaffen. Ihr Beitrag ist essentiell für wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt. Denn nur eine vielfältige Forschungslandschaft fördert die hierfür wegbereitende Kreativität, neue Ideen und Perspektiven.

Welchen wichtigen Beitrag Frauen in der Rheumaforschung leisten, zeigen unsere Porträts der Mitarbeiterinnen am DRFZ. Mit ihrer Vorstellung möchten sie gemeinsam ein Zeichen für eine stärkere Diversität in der Wissenschaft setzen und Mädchen und Frauen zu einer Karriere in der Forschung ermutigen.

Anna Pfeffer
Gleichstellungsbeauftragte am DRFZ

 

Oder anders gesagt:

Roodline Cineus, Doktorandin, Charité und DRFZ:

Als junge Frau in der Forschung habe ich gelernt, mein eigener Cheerleader zu sein. Ich habe gelernt, mir selbst zu vertrauen und mich zu ermutigen und nicht zuzulassen, dass jemand meine Neugier oder Kreativität aufgrund meines Geschlechts beeinträchtigt. Frauen, die Wissenschaftlerinnen sind, passen sich nicht an und übernehmen die Verantwortung, einen anderen Weg zu gehen, der junge Mädchen dazu inspiriert, ihrer Neugierde nachzugehen.

Noch eine persönliche Ansicht:

Aya Abdel Rahman, MD student:

Als junge Frau in der Forschung habe ich gelernt, für mich selbst einzustehen und dass meine Meinung wichtig ist. Ich habe auch gelernt, dass Forschung nichts für einsame Wölfe ist und wie wichtig und lebensverändernd es sein kann, um Hilfe zu bitten. Auf andere zuzugehen ist keine Schwäche - sondern ein Zeichen von Stärke!

Und: Begeisterung muss dabei sein:

Johanna Callhoff, Statistikerin:

Die schönsten Momente für mich sind, wenn ich sehe, dass unsere Forschung zu einer Verbesserung der Lebenssituation Rheumakranker beiträgt.

Weitere Links zum Hintergrund über diesen besonderen Tag

Vereinte Nationen - Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft, 11. Februar
Virtuelle Zusammenkunft bei der UNO, um den Tag zu feiern: "Beyond the Borders: Equality in Science for Society"
Deutsche UNESCO-Kommission - Hintergrund zu diesem besonderen Tag
"Wissenschaft braucht die besten Köpfe. Allerdings wird immer noch viel Forschungspotenzial verschenkt, da zu wenige hochqualifizierte Frauen in der Forschung arbeiten."
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