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Forschungsgruppen und Technologie-Plattformen

Die Arbeitsgruppen am DRFZ

Hier stellen sich die 25 Forschungsgruppen und 5 Technologie-Plattformen vor. Die rote Markierung steht für Zugehörigkeit zum Programmbereich „Pathophysiologie rheumatischer Entzündungen“, die Grüne für „Epidemiologie und Versorgungsforschung“, Gelb steht für „Regenerative Rheumatologie“ und lila markiert die Technologie-Plattformen. Beschreibungen der Programmbereiche finden Sie hier.

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Pathophysiologie rheumatischer Entzündungen

Der Programmbereich erforscht auf zellulärer und molekularer Ebene die Ursachen für die Entstehung chronisch rheumatischer Entzündungen. Zentrale Fragen sind: Wie entstehen die Erkrankungen und was hält sie in Gang? Wie kann man sie gezielt und endgültig heilen? Das Forschungsziel besteht also darin, selektive und kurative Therapien zu entwerfen. Um diese wirkungsvoll einsetzen zu können, entwickeln die Forschenden zudem prognostische Biomarker, um den Krankheitsverlauf sowie das Ansprechen auf eine bestimmte Therapieform zuverlässig einschätzen zu können.

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Epidemiologie und Versorgungsforschung

Der Programmbereich hat die Aufgabe, klinische, soziale und biologische Einflussfaktoren auf den Verlauf rheumatischer Krankheiten zu untersuchen, das komplexe Zusammenspiel von krankheits- und behandlungsbedingten Risiken zu erforschen und die Qualität der rheumatologischen Versorgung zu bewerten. Übergeordnetes Ziel ist es, die Lebensqualität rheumakranker Kinder und Erwachsener zu verbessern, die Behandlung sicherer zu machen und politische Entscheidungsträger auf Lücken in der Versorgung aufmerksam zu machen. Grundlage sind große epidemiologische Studien, die langfristig und in enger Kooperation mit rund 500 Kinder- und Erwachsenenrheumatologen im ganzen Bundesgebiet durchgeführt werden.

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Regenerative Rheumatologie

Der Programmbereich will Wege finden, um Gewebe zu regenerieren, das durch chronisch-degenerative Erkrankungen zerstört wurde. Es geht darum, die Biologie der knorpelbildenden Zellen besser zu verstehen und die Knorpelbildung so zu beeinflussen, dass in betroffenen Gelenken langfristig wieder stabiler Knorpel aufgebaut wird. Eine wichtige Rolle spielen dabei sogenannte therapeutische Oligonukleotide: Ihre Eignung zur Manipulation von Chondrozyten und ihren Vorläufern soll im Tiermodell getestet werden.

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Technologieplattformen und Servicelabore

Das DRFZ betreibt in Zusammenarbeit mit seinen Partnern von der Charité und dem Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie modernste Technologieplattformen zur Analyse einzelner Immunzellen und der sie umgebenden Zellen sowie deren Wechselwirkungen. In den sogenannten “Shared Resource Laboratories” (SRL) werden die Zellen identifiziert und isoliert, damit sie in molekularen und funktionellen Studien weiter analysiert und in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden können. In den Servicelaboren erhalten Forschungsgruppen technologische und logistische Unterstützung – für standardisierte und qualitätskontrollierte Studien.