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Wissenschaftliche*r Direktor*in des Deutschen Rheumaforschungszentrums (DRFZ)

W3-S-Professur für Experimentelle Rheumatologie
Bewerbungsfrist: 29.01.2021

Die Charité zählt zu den größten Universitätskliniken Europas. Hier forschen, heilen und lehren Ärzte und Wissenschaftler auf internationalem Spitzenniveau. Die Charité ist die gemeinsame medizinische Fakultät von Freier Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin und wird weltweit als ausgezeichnete Ausbildungsstätte geschätzt. Über die Hälfte der deutschen Nobelpreisträger für Medizin und Physiologie stammen aus der Charité. Die Charité verteilt sich auf insgesamt vier Standorte mit rund 100 Kliniken und Institute die in 17 Charité Centren gebündelt sind. Die Charité hat die Zertifikate zum Audit berufundfamilie® und zum Audit familiengerechte hochschule® erhalten und ist Mitglied im Dual Career Netzwerk Berlin (www.dualcareer-berlin.de).

Das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum Berlin, ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft, untersucht mit grundlagenwissenschaftlichen und epidemiologischen Methoden die Entstehungsbedingungen und Folgen rheumatischer und muskuloskelettaler Erkrankungen. Ziel ist die Entwicklung von neuen und personalisierten, bestenfalls kurativen Therapien und ihre schnelle Übersetzung in den klinischen Alltag.

An der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist, in Kooperation mit dem Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Position zu besetzen:

Wissenschaftliche*r Direktor*in des Deutschen Rheumaforschungszentrums (DRFZ)/
W3-S-Professur für Experimentelle Rheumatologie

Besoldungsgruppe W3 BBesG ÜfBE – auf Lebenszeit
Nachfolge von Prof. Dr. Andreas Radbruch (Kennziffer: Prof. 566/2020)

Mit der Professur ist die Position des*der Wissenschaftlichen Direktor*in des Deutschen Rheumaforschungszentrum Berlin (DRFZ) verbunden. Das DRFZ ist eng mit der Medizinische Klinik m. S. Rheumatologie und Klinische Immunologie an der Charité verbunden und hat Liaisongruppen mit anderen forschungsaktiven Universitäten Berlins.

Zu den Aufgaben der*des zukünftigen Stelleninhaber*in gehören und werden erwartet:

  • Leitung des DRFZ-Programmbereichs „Pathophysiologie entzündlicher Erkrankungen“
  • einen wissenschaftlichen Schwerpunkt im Bereich der immunologischen Mechanismen, die zu rheumatischen Erkrankungen und anderen chronischen Entzündungsprozessen führen
  • enge Zusammenarbeit mit den beiden anderen Programmbereichen des DRFZ „Regenerative Rheumatologie“ sowie „Epidemiologie und Versorgungsforschung“ und dem Leibniz Science Campus „Chronische Entzündung“
  • exzellente wissenschaftliche Fähigkeiten auf dem gesamten Gebiet der experimentellen Rheumatologie sowie nachgewiesene Managementkompetenzen in der wirtschaftlichen Steuerung und Personalführung eines großen Verantwortungsbereichs
  • Nachweis herausragender Forschungsleistungen und erfolgreicher Einwerbung von Drittmittelprojekten
  • Erfahrungen und Engagement in der Lehre, hervorragende didaktische Fähigkeiten und Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung/Beteiligung der Lehre an der Charité und DRFZ sowie Betreuung von Master-Studierende und Doktoranden*innen und Teilnahme an der akademischen Selbstorganisation. Die Lehrverpflichtung richtet sich nach der Lehrverpflichtungsverordnung für die Berliner Hochschulen (LVVO).
  • Geschlecht und Vielfältigkeit sowohl inhaltlich als auch personell in den Forschungsvorhaben zu berücksichtigen

Die Charité und das DRFZ sind bestrebt, diese Position mit einer national und international wissenschaftlich exzellenten Persönlichkeit, mit einem starken internationalen Profil in der Immunologie/Entzündungsforschung sowie Interesse an der Rheumatologie zu besetzen. Die enge Kooperation des DRFZ mit der Medizinischen Klinik m. S. Rheumatologie und Klinische Immunologie an der Charité soll fortgeführt und ein Konzept für die Zusammenarbeit soll in den Bewerbungsunterlagen explizit dargestellt werden.

Einstellungsvoraussetzungen: Gem. § 100 BerlHG Professur oder Juniorprofessur bzw. Habilitation oder äquivalente wissenschaftliche Leistungen und Lehrbefugnis oder eine gleichwertige Qualifikation; Hochschulabschluss und Promotion in Humanmedizin und/oder Naturwissenschaften und eine entsprechende abgeschlossene Promotion und Nachweis umfangreicher eigenständiger Forschungsleistungen.

Die Charité und das DRFZ streben eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, sozialer Herkunft, Religion oder Alter. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

Schriftliche Bewerbungen erbitten wir mit Einreichung Ihrer konzeptionellen Ideen sowie unter Beachtung der Vorgaben im Internet (https://career.charite.de/am/calls/Bewerbungshinweise.pdf) bis zum 29. Januar 2021 unter https://career.charite.de hochzuladen. Bitte reichen Sie als Teil des geforderten Kurzkonzepts der Professur einen Vorschlag von ca. 2 bis 3 Seiten in Deutsch und/oder Englisch ein, der ihre zukünftigen Pläne für Forschung beinhalten und wie diese mit den bestehenden Einrichtungen in der Berliner Forschungsumgebung (BIH, MDC, DRFZ etc.) zusammenhängen.

Bei inhaltlichen Nachfragen zur Professur wenden Sie sich an Herrn Prof. Dr. Reinhold E. Schmidt (schmidt.reinhold.ernst@mh-hannover.de), Präsident des Stiftungsrates des DRFZ oder an Herrn Prof. Dr. Axel R. Pries (axel.pries@charite.de), Dekan der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

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