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Versorgungsforschung

Versorgungsforschung am DRFZ untersucht Strukturen, Prozesse und Ergebnisse der Versorgung rheumakranker Kinder und Erwachsener mit dem Ziel, Defizite zu erkennen und Ansätze für eine Verbesserung der Versorgung bereit zu stellen. Ein wichtiges Instrument der Versorgungsforschung ist die Kerndokumentation, die seit mehr als 20 Jahren klinische Daten und patienten-berichtete Ergebnisse von jährlich 15.000 Erwachsenen und 14.000 Kindern mit rheumatischen Krankheiten in Deutschland erfasst und analysiert.

Im Laufe der Jahre zeigen die Daten eine kontinuierliche Verbesserung der von Ärzten und Patienten berichteten Ergebnisse. Die Arbeitsfähigkeit hat deutlich zugenommen, die Krankheitslast durch Schmerzen oder Funktionseinschränkungen ist gesunken. Während die Behandlungskosten deutlich gestiegen sind, sanken die gesellschaftlichen Kosten durch krankheitsbedingte Arbeitsausfälle.

Vergleicht man Patienten, die in rheumatologischen Einrichtungen behandelt werden, mit solchen, die bei Hausärzten oder nicht rheumatologisch spezialisierten Fachärzten in Behandlung sind, so zeigen sich erhebliche Unterschiede im Hinblick auf die Art der Therapie. Eine leitliniengerechte Behandlung kann nur sichergestellt werden, wenn ein internistischer Rheumatologe an der Behandlung beteiligt ist.

Partner
Programmbereich Epidemiologie und Versorgungsforschung, stellvertretende Direktorin Prof. Dr. Angela Zink Tel +49 (0)30 28460-622 zink@drfz.de

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