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Versorgungsforschung

In der Kerndokumentation werden seit 1993 Behandlungen und Behandlungserfolge von Patienten mit entzündliche rheumatische Erkrankungen beobachtet. Jährlich werden Daten von rund 17.000 von Rheumatologen behandelten Personen systematisch gesammelt und ausgewertet. Die Daten werden sowohl von Ärzten, als auch von den Patienten selber erfasst.

Die in rheumatologischen Einrichtungen in ganz Deutschland durchgeführte Kerndokumentation hat sich als Instrument zur Beschreibung und Analyse der medizinischen Versorgungsleistung etabliert. Sie beschreibt Veränderungen in der Gesundheitsversorgung, Patientenprofile und -ergebnisse sowie deren ökonomische Folgen. Die gesammelten Daten liefern Anhaltspunkte für die Versorgungsplanung (z.B. in welchen Region dauert es deutlich länger als im Schnitt, ehe ein Patient Zugang zu einer optimalen Therapie erhält) und die Qualitätssicherung in der Rheumatologie.

Im Laufe der Jahre zeigen die Daten eine kontinuierliche Verbesserung der klinischen und patientenberichteten Ergebnisse. Während die Behandlungskosten steigen, sinkend die gesellschaftliche Kosten aufgrund von krankheitsbedingten Arbeitsausfällen. Die Daten zeigen auch die große Bedeutung von sozialen und psychologischen Faktoren. Die Arbeitsfähigkeit hat signifikant zugenommen, die Krankheitslast durch Schmerzen oder Funktionseinschränkungen ist gesunken.

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