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DRFZ in den Medien

Ausgewählte Medienberichte über das DRFZ

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Aktuell ausgewählte Beiträge des Wissenschaftlichen Direktors, Prof. Andreas Radbruch, haben wir auf einer eigenen Seite zusammen gefasst.

12.09.2022 - Prof. Dr. Stephan Harbarth ist mit dem mit 50.000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention 2022 ausgezeichnet worden.

„Ein solcher Preis ist niemals eine Einzelleistung, sondern eine Team-Leistung“, bedankte sich Prof. Dr. Stefan Harbarth bei seinen Mitarbeitenden, nachdem ihm Prof. Dr. Wolfgang Plischke und Prof. Dr. Andreas Radbruch im Namen der Robert-Koch-Stiftung den Preis überreicht hatten.

Erstmals sei der Preis, den die Robert-Koch-Stiftung alle zwei Jahre verleiht, auch international ausgeschrieben worden. Der Hintergrund: „Es gibt so viele gute Kandidat*innen“, sagte Andreas Radbruch am Ende der Verleihung.

https://www.management-krankenhaus.de/news/krankenhaus-keime-die-stille-pandemie

The Rheumatologist Sept 8, 2022
What’s New in SLE: Pathogenesis & Novel Therapies

At the European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) European Congress of Rheumatology 2022, Thomas Dörner, MD, Department of Medicine and Department of Rheumatology and Clinical Immunology, Charité-Berlin University of Medicine, and German Rheumatism Research Center (DRFZ), Berlin, shared updates on SLE pathogenesis and novel therapies.

EULAR 2022 (VIRTUAL)—The past few years have seen the U.S. Food & Drug Administration approve three new therapies to treat systemic lupus erythematosus (SLE) and/or lupus nephritis. The rheumatology community is rightfully excited about the potential of belimumab, anifrolumab and voclosporin, but what else is new for SLE?

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WELT 07.09.2022
NEUES INFEKTIONSSCHUTZGESETZ
„Mit Wissenschaftlichkeit hat dieses Tauziehen nichts mehr zu tun“

Der Immunologe Andreas Radbruch gibt zu bedenken, dass im Nahverkehr dauernd die Türen geöffnet würden und so die Luft ausgetauscht werde. Außerdem sei bei Omikron die Inkubationszeit kürzer als bei früheren Virusvarianten und falle mit dem Auftreten von Symptomen zusammen: „Man ist also krank, wenn man ansteckend wird und geht vernünftigerweise nicht mehr auf Reisen.“

„In einer Situation, in der auch in Deutschland die Mehrheit der Bevölkerung geimpft, genesen oder beides ist, mit sehr effizientem, langfristigem Schutz vor schwerer Erkrankung und Tod, und zudem für vulnerable Personen sehr gute anti-virale Medikamente zur Verfügung stehen, sehe ich jetzt keinen wissenschaftlichen Grund für eine fortgesetzte Maskenpflicht in Flugzeugen oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln.“ Das Ende der Maskenpflicht bedeute ja kein „Maskenverbot“. Wer möchte, könne sich weiter mit einer Maske schützen.

Eyefox 06.09.2022
Oligoarthritis: Jedes 5. Kind von einer Uveitis betroffen

„Eine Entzündung in diesem Bereich (Uveitis) ist gefährlich, weil sie bei den meisten Kindern zunächst weder sicht- noch spürbar ist“, sagt Professorin Dr. med. Kirsten Minden, Kinderrheumatologin an der Universitäts-Kinderklinik der Charité und Kongresspräsidentin der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR). Die JIA-Uveitis manifestiert sich überwiegend bei Kleinkindern.

„An der ICON-Studie haben knapp 1.000 an JIA erkrankte Kinder über zehn Jahre hinweg teilgenommen“, berichtet Minden.

https://www.eyefox.com/news/1195/oligoarthritis-jedes-5-kind-von-einer-uveitis-betroffen.html

nd 22.08.2022
Überflüssige Impfdebatte
Zu einem zweiten Booster gibt es medizinisch kaum offene Fragen

Eine starke Immunität gegen eine bestimmte Variante des Virus würde das Immunsystem so prägen, dass »es schlecht gegen eine neue Variante reagiert«, erläutert der Immunologe Andreas Radbruch, der das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum Berlin leitet. Sprich: Das Immunsystem erkennt nur noch den alten Wuhan-Typ, der in der Realität gar nicht mehr vorkommt.

Das neuartige Coronavirus ist in Deutschland längst heimisch geworden. Die meisten Bürger scheinen sich damit arrangiert zu haben oder sogar in Kontakt mit irgendeiner Sars-CoV-2-Variante gewesen zu sein. Eine gewisse Gelassenheit oder Sorglosigkeit angesichts des verbesserten Immunstatus ist eingezogen, zumal jeder weiß, wie er sein individuelles Risiko minimieren kann.

Corona: Überflüssige Impfdebatte (nd-aktuell.de)

idw 18.08.2022
Werden aktuelle Therapieempfehlungen für Kinder und Jugendliche mit Rheuma im Klinikalltag umgesetzt?

Dauerhafte Remission noch nicht für jeden erreichbar
„Die ersten Ergebnisse der Studie zeigen bereits, dass die „treat-to-target“-Therapie der PRO-KIND-Kommission im Klinikalltag breite Anwendung findet und funktioniert“, sagt Professor Dr. med. Kirsten Minden, Kinderrheumatologin, Professorin der Charité Universitätsmedizin Berlin und Kongresspräsidentin der GKJR.

Die Versorgung von an Rheuma erkrankten Kindern und Jugendlichen ist oft nur unzureichend, da empfohlene Standards und Leitlinien im Klinikalltag mitunter keine Anwendung finden.

Die PRO-KIND-Kommission der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) hat aus diesem Grund Protokolle für die Behandlung von jungen Patientinnen und Patienten mit Arthritis entwickelt.

Eine vom Innovationsfonds geförderte Beobachtungsstudie zeigt nun, ob sie in der Praxis umgesetzt werden und welche Behandlungserfolge sich dadurch erzielen lassen.

Werden aktuelle Therapieempfehlungen für Kinder und Jugendliche mit Rheuma im Klinikalltag umgesetzt? (idw-online.de)

t-online 18.08.2022
Sein Plan für den Corona-Herbst steht massiv in der Kritik. Im Interview verteidigt Gesundheitsminister Lauterbach sich – und teilt aus.

t-online: Der Immunologe Andreas Radbruch, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Immunologie und Mitglied der Leopoldina, sagte im Interview mit t-online kürzlich, er halte eine vierte Impfung für Jüngere für relativ sinnlos. Ihr Nutzen sei gering.

Karl Lauterbach: Ich schätze Radbruch, vor allem seine früheren Werke. Sein Blick auf die Covid-Impfung ist legitim, er ist eine wichtige Stimme im wissenschaftlichen Diskurs. Aber seine Sicht wird bei Weitem nicht von jedem Experten geteilt.

t-online: Herr Lauterbach, würden Sie sich alle drei Monate gegen das Coronavirus impfen lassen?

Karl Lauterbach: Auf gar keinen Fall. Das ist nicht im neuen Infektionsschutzgesetz vorgesehen, das würde auch kein Arzt jemandem raten.

Karl Lauterbach: “Ich werde fürs Nerven bezahlt” (t-online.de)

Pharmazeutische Zeitung 16.08.2022
Juvenile idiopathische Arthritis
Regelmäßige Augenarztbesuche sinnvoll

In Deutschland sind rund 15.000 Kinder und Jugendliche an juveniler idiopathischer Arthritis erkrankt. Oft sind auch die Augen in Mitleidenschaft gezogen. Regelmäßige Augenarztbesuche, aber auch ein stetes Hinterfragen der ophthalmologischen Therapie sind sinnvoll, um Augenschäden zu vermeiden.

Insbesondere die Uvea, die mittlere Augenhaut im vorderen Augenbereich, sei betroffen. Professorin Dr. Kirsten Minden, Kinderrheumatologin an der Universitäts-Kinderklinik der Berliner Charité, betont, dass eine Uveitis deshalb gefährlich sei, weil sie bei den meisten Kindern zunächst weder sicht- noch spürbar ist. Unerkannt und unbehandelt könne sie aber rasch zu schwerwiegenden Komplikationen mit Sehkrafteinbußen bis hin zur Erblindung führen.

Wie gut die Augenentzündung mit heutigen Therapien kontrolliert werden kann, untersuchte eine Beobachtungsstudie an elf Kinderrheumazentren in Deutschland. »An der ICON-Studie haben knapp 1000 an JIA erkrankte Kinder über zehn Jahre hinweg teilgenommen«, berichtet Minden. In den ersten fünf Beobachtungsjahren hätten 14 Prozent der Patienten eine Augenentzündung entwickelt, der in der Regel mit einer intensiven Rheumamedikation begegnet wurde. Damit konnte die Entzündung bei mehr als 90 Prozent der Kinder sehr gut eingedämmt werden.

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/regelmaessige-augenarztbesuche-sinnvoll-134976/

idw 12.08.2022
Studie zu rheumatisch bedingten Augenentzündungen: Sehkraft bei Kindern und Jugendlichen effektiver erhalten

Augenentzündung bei Kindern:
Die Hälfte der Betroffenen kämpfen mit Langzeitfolgen – warum?
Professor Dr. med. Kirsten Minden, Kongresspräsidentin der GKJR, Kinderrheumatologin an der Universitäts-Kinderklinik, Charité, Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ), Leiterin der AG Kinder- und Jugendrheumatologie am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ), Berlin

Wenn die entzündlichen Prozesse der juvenilen idiopathischen Arthritis auf die Augen übergreifen, ist davon insbesondere die mittlere Augenhaut (Uvea) im vorderen Augenbereich betroffen. Sie bildet dort die Iris (Regenbogenhaut) und den ringförmigen Ziliarmuskel, der der Aufhängung und Schärfeanpassung der Linse dient. „Eine Entzündung in diesem Bereich (Uveitis) ist gefährlich, weil sie bei den meisten Kindern zunächst weder sicht- noch spürbar ist“, sagt Professorin Dr. med. Kirsten Minden, Kinderrheumatologin an der Universitäts-Kinderklinik der Charité und Kongresspräsidentin der GKJR. Unerkannt und unbehandelt könne sie aber rasch zu schwerwiegenden Komplikationen mit Sehkrafteinbußen bis hin zur Erblindung führen.

Studie zu rheumatisch bedingten Augenentzündungen: Sehkraft bei Kindern und Jugendlichen effektiver erhalten (idw-online.de)

Frankfurter Rundschau 09.08.2022
Infektionsschutzgesetz: Experten gehen auf Lauterbach los – „verabschiedet sich von Wissenschaft“

„Herr Lauterbach verabschiedet sich von der Wissenschaft“, kritisiert Prof. Andreas Radbruch, Vizepräsident der Europäischen Föderation der Immunologischen Fachgesellschaften, den Gesundheitsminister. Immer mit dem gleichen Impfstoff weiterzuimpfen, helfe überhaupt nicht gegen die virulente Infektionslage.

Kritik am Infektionsschutzgesetz: Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen soll kommen

Infektionsschutzgesetz: Experten gehen auf Lauterbach los – „verabschiedet sich von Wissenschaft“ (fr.de)

 

BR24 07.08.2022
Vierte Corona-Impfung: Warten auf die neuen Impfstoffe?

"Die Bilanz der bisher durchgeführten vierten Impfung ist ernüchternd. Sie deutet darauf hin, dass drei Impfungen reichen, um ein stabiles immunologisches Gedächtnis gegen SARS-CoV-2 und seine Varianten aufzubauen. Es schützt uns langfristig gegen schwere Erkrankung und Tod, aber leider nicht vor Ansteckung", sagt Andreas Radbruch, Leiter des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin (DRFZ).

Menschen über 70 und Vorerkrankte sollen sich vier Mal gegen das Coronavirus impfen lassen, rät die Stiko. Warum das nicht für Jüngere und Gesunde gilt, was trotzdem für eine Impfung spricht und ob es sich lohnt, auf neue Impfstoffe zu warten.

https://www.br.de/nachrichten/wissen/vierte-corona-impfung-soll-ich-auf-omikron-impfstoff-warten,TCEY4aX

 

12.09.2022 - Prof. Dr. Stephan Harbarth ist mit dem mit 50.000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention 2022 ausgezeichnet worden.
„Ein solcher Preis ist niemals eine Einzelleistung, sondern eine Team-Leistung“, bedankte sich Prof. Dr. Stefan Harbarth bei seinen Mitarbeitenden, nachdem ihm Prof. Dr. Wolfgang Plischke und Prof. Dr. Andreas Radbruch im Namen der Robert-Koch-Stiftung den Preis überreicht hatten.

Erstmals sei der Preis, den die Robert-Koch-Stiftung alle zwei Jahre verleiht, auch international ausgeschrieben worden. Der Hintergrund: „Es gibt so viele gute Kandidat*innen“, sagte Andreas Radbruch am Ende der Verleihung.

https://www.management-krankenhaus.de/news/krankenhaus-keime-die-stille-pandemie

Berliner Morgenpost 25.07.2022
Corona: Wer die vierte Impfung jetzt wirklich braucht.
Es gibt unterschiedliche Empfehlungen für die vierte Corona-Impfung. Das verunsichert. Diese Argumente sprechen dafür und dagegen.

Prof. Andreas Radbruch, Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums in Berlin. „Der Schutz vor schwerer Erkrankung und Tod ist bereits nach der dritten Impfung bei 94 Prozent – langfristig und auch gegen Omikron“, sagt er. Die vierte Impfung werde für Jüngere „nicht viel draufsetzen“.

Anders sei die Situation für Ältere – „und da kann man dann diskutieren, ob ab 60, 70 oder 80“.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article235986703/Corona-Wer-die-vierte-Impfung-jetzt-wirklich-braucht.html

Berliner Zeitung 24.07.2022
Corona: Brauche ich die vierte Impfung oder schadet sie mir?
Der Gesundheitsminister empfiehlt den Booster für alle, die Ständige Impfkommission hält dagegen. Was sagt die Wissenschaft?

Professor Andreas Radbruch als Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin (DRFZ) sieht die Sache anders: „Das immunologische Gedächtnis steigert seine langfristige Antikörperproduktion nach jeder neuen Provokation so lange, bis es sich an dieses Antigen in dieser Dosis auf diesem Wege gewöhnt hat. Es ist dann ,satt‘. Wird der Impfstoff systemisch verabreicht, wie die Covid-19-Impfstoffe, fangen die Antikörper das Antigen ab, bevor es eine erneute Immunreaktion auslösen kann.“ Das sehe man bereits nach der vierten Impfung mit Moderna- oder Biontech-Impfstoffen.

Es sei in der Forschung bereits gezeigt worden, dass Geimpfte, die nach drei Impfungen eine gute Immunität haben, auf die vierte gar nicht mehr ansprechen. Es könne also vorhergesagt werden, dass viele Jüngere auf die vierte Impfung nicht mehr ansprechen und die meisten anderen bei der fünften Impfung nicht mehr. „Dabei dürfte es egal sein, ob der Impfstoff an Omikron angepasst ist oder nicht, wenn man die Ergebnisse der vergleichenden Immunisierung von Affen auf den Menschen übertragen kann. Es bleibt die Frage, was man mit dem vierten Schuss erreichen will“, fragt Radbruch.

https://prod.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/brauche-ich-die-vierte-impfung-oder-schadet-sie-mir-li.248946

ntv 22.07.2022
Fachleute antworten
Weitere Booster-Impfungen gut fürs Immunsystem?

Andreas Radbruch, Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), hält eine vierte Impfung und weitere Auffrischungen grundsätzlich für wenig sinnvoll. "Das immunologische Gedächtnis steigert seine langfristige Antikörperproduktion nach jeder neuen Provokation so lange, bis es sich an dieses Antigen in dieser Dosis auf diesem Wege gewöhnt hat", sagt er. Es sei dann "satt".

Werde der Impfstoff systemisch verabreicht, fingen die Antikörper das Antigen ab, bevor es eine erneute Immunreaktion auslösen könne. Studien wiesen darauf hin, dass Geimpfte, die bereits nach drei Dosen eine gute Immunität hätten, auf die vierte gar nicht mehr ansprächen.

https://www.n-tv.de/wissen/Weitere-Booster-Impfungen-gut-fuers-Immunsystem-article23481693.html

ntv 12.07.2022
Doppel-Booster gegen Sommerwelle
Wer braucht jetzt die vierte Impfung?

Bei den Jüngeren bringe die vierte Impfung weder einen Vorteil für ihre eigene Immunität und ihren Schutz, der liege schon nach drei Impfungen bei 94 Prozent, noch bringe es einen Schutz vor Infektionen und Infektiosität, sagte Immunologe Andreas Radbruch im RBB.

Man werde sich genauso häufig anstecken wie bei drei Impfungen. Das Immunsystem passe sich außerdem nach mehreren Impfungen an diese Impfstoffe an und reagiere dann gar nicht mehr. Man verliere ein bisschen die Fähigkeit, auf die nächste Welle zu reagieren. Das Immunsystem werde satt und träge. Deswegen seien aus immunologischer Sicht drei Impfungen besser als vier, so Radbruch, der vom Bundestag auch als Sachverständiger zur Corona-Impfung bestellt worden war.

Doppel-Booster gegen Sommerwelle: Wer braucht jetzt die vierte Impfung? – n-tv.de

Bild 06.07.2022
Brauchen wir den Omikron-Impfstoff überhaupt noch?
Im September sollen die neuen Vakzine von Biontech und Moderna verfügbar sein

Was man nicht vergessen darf: Es gibt im Körper das immunologische Gedächtnis. Bei Personen mit normal funktionierendem Immunsystem bildet der Körper langfristig Gedächtniszellen, die bei einer erneuten Konfrontation mit dem Erreger sofort wieder Antikörper bilden können.

Prof. Dr. Andreas Radbruch (68), Präsident der europäischen Föderation der immunologischen Fachgesellschaften (EFIS) betont, das Immunsystem brauche allerdings Zeit dafür. „Es bringt nichts, hektisch immer wieder neu zu impfen. Wenn man zu schnell impft, ist das Immungedächtnis noch nicht voll entwickelt“, so der Immunologe.

Müssen wir uns alle also permanent weiter impfen lassen, nur weil der Antikörperspiegel in den Monaten nach einer Impfung deutlich absinkt? Prof. Radbruch verneint das ganz entschieden.

Corona: Brauchen wir den Omikron-Impfstoff überhaupt noch? | Leben & Wissen | BILD.de

Focus 26.06.2022
Nach Moderna teilt nun Biontech/Pfizer mit, dass ihre auf die Omikron-Variante BA.1 angepassten Impfstoffe auch Wirkung gegen BA.4 und BA.5 zeigten. Helfen uns diese Impfstoffe angesichts der schnellen Mutation überhaupt noch weiter? Das sagen Experten dazu.

Andreas Radbruch: BA.1-Impfstoff besser als Original in der aktuellen Lage

Auch Andreas Radbruch, wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin, erachtet angepasste Impfstoffe für sinnvoll. Ein BA.1-Impfstoff sei in der aktuellen Lage besser als das Original, sagte er der „Frankfurter Rundschau.“ Auch wenn ein Impfstoff der BA.5 berücksichtige noch besser wäre.

Biontech meldet Wirksamkeit gegen BA.5: Was bewirken angepasste Impfstoffe? – FOCUS Online

Berliner Zeitung 22.06.2022
Macht die vierte Corona-Impfung Sinn? Das sagt die Stiko

Angesichts steigender Corona-Fallzahlen fragen sich viele: Sollte ich mich zum zweiten Mal boostern lassen? Warum die Stiko das bisher nicht allgemein empfiehlt.

"Ich denke, dass die Empfehlungen der Stiko sehr ausgewogen und sachgerecht sind“, erklärte auch der Immunologe Andreas Radbruch, Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums in Berlin.
Eine vierte Impfung jetzt für alle sehe er aus mehreren Gesichtspunkten kritisch.

Auch Radbruch betont: Schon die zweite und dritte Impfung schützten sehr gut vor schwerer Krankheit und Tod. Eine vierte Impfung mit den bisherigen Impfstoffen setze wahrscheinlich nur wenig darauf, könne aber eventuell sogar hinderlich sein, später auf neue Impfstoffe und Virusvarianten optimal zu reagieren.

Macht die vierte Corona-Impfung Sinn? Das sagt die Stiko (berliner-zeitung.de)

Stuttgarter Zeitung 17.06.2022
Corona: Wie gut schützen neue Impfstoffe?
Der US-Konzern Moderna hat Daten zu seinem neuen Impfstoff veröffentlicht. Was Experten hierzulande dazu sagen.

Nach Meinung von Andreas Radbruch, Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin (DRFZ), ist ein Boost mit dem angepassten Impfstoff im Herbst vor allem für Menschen interessant, die nicht sehr hohe Antikörperspiegel haben. Der relativ kurzfristige Schutz der Atemwege vor einer Infektion könne mit einer weiteren Impfung noch einmal erhöht werden: „Es würde also der Infektionsdruck verringert und damit die Welle abgeflacht.“

Die Virusvariante Omikron BA.5 breitet sich immer weiter aus und wird in wenigen Wochen wohl die Omikron-Variante BA.2 ablösen und das Infektionsgeschehen dominieren. Diese jüngsten Subvarianten von SARS-CoV-2 verbreiten sich etwas leichter als die vorherigen und scheinen den Immunschutz vor allem bei ungeimpften Genesenen in Teilen zu umgehen.

Omikron-Varianten: Corona: Wie gut schützen neue Impfstoffe? – Wissen – Stuttgarter Zeitung (stuttgarter-zeitung.de)

RedaktionsNetzwerk Deutschland 15.06.2022
Wieso kommt die angepasste Omikron-Impfung so spät – und schützt sie dann überhaupt gegen BA.5?

Nur 100 Tage bis zum neuen Impfstoff: Eine schnelle Anpassung an neue Varianten sollte eigentlich die große Stärke der mRNA-Impfstoffe sein. Die Auffrischungsimpfungen von Biontech und Moderna gegen Omikron lassen aber weiter auf sich warten. Woran liegt das – und ist es angesichts von BA.5 dafür womöglich eh schon zu spät?

Da der neue Impfstoff prinzipiell gleich arbeite wie der alte, sei keine Verbesserung zu erwarten, sagt Corona-Experte Radbruch. „Der Schutz vor Infektion wird ähnlich gering und kurzfristig sein.“

Seit die erste Omikron-Linie im Januar begann, durch die ganze Welt zu kursieren, tüfteln die Impfstoffhersteller Biontech und Moderna in ihren Laboren an besser auf neue Varianten angepasste Impfstoffe. Dass das notwendig werden würde, hatte Biontech-Chef Ugur Sahin schon früh erkannt. „Die Variantenanpassung wird eine neue Wissenschaft sein“, prognostizierte er bereits zu einem Zeitpunkt, als die erste Impfkampagne in Deutschland gerade erst ins Rollen kam.

Neue Omikron-Impfung: Wieso kommt der angepasste Booster so spät – und schützt er noch gegen BA.5? (rnd.de)

MDR.de 13. Juni 2022
SARS-COV-2
Was bringt ein Omikron-Booster? Biontech: BA.1-Durchbruch hilft kaum gegen BA.5

An Omikron angepasste Booster-Impfungen könnten Infektionen mit neuen Virusvarianten kaum verhindern, glauben Experten. Biontech-Daten zeigen, Geimpfte mit BA.1 Durchbruch haben nur wenig Antikörper gegen BA.4 und BA.5.

Wie schon bei der bisherigen Impfung könnte der Schutz vor einer Ansteckung mit Symptomen wieder nur relativ kurz anhalten, erwartet Andreas Radbruch, wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum in Berlin. So habe Moderna in seiner Mitteilung zwar von großen Mengen Omikron-spezifischer IgG Antikörper im Blut gesprochen. "Der Schutz vor einer Infektion hängt aber davon ab, ob auf den Atemwegen neutralisierende Antikörper sind. Das sind vorwiegend IgA-Antikörper", sagte er.

Diese IgA-Antikörper würden nach einer Impfung mit angepassten mRNA-Impfstoffen wieder wahrscheinlich nur relativ kurze Zeit hergestellt und zu den Schleimhäuten transportiert, wo sie Ansteckungen verhindern könnten. “Da der neue Impfstoff also prinzipiell gleich arbeitet wie der alte, ist hier keine Verbesserung zu erwarten. Der Schutz vor Infektion wird ähnlich gering und kurzfristig sein”, so Radbruch. Dieser kurzfristige Schutz könne aber trotzdem helfen, eine Herbst-Welle abzuflachen und das Gesundheitssystem zu entlasten, daher hätten angepasste Booster-Impfstoffe durchaus einen Sinn.

Biontech: BA.1-Durchbruch hilft kaum gegen BA.5 – Was bringt ein Omikron-Booster? | MDR.DE

Deutsche Apotheker Zeitung 13.06.2022
Viele offene Fragen
Vierte Corona-Impfung: wer, wann und womit?

Auch Apotheker und Apothekerinnen dürfen mittlerweile gegen COVID-19 impfen. Doch nicht nur sie dürften sich fragen, womit in Zukunft – oder genauer im kommenden Herbst – eigentlich geimpft werden soll. Sollte man sich vielleicht jetzt schon angesichts einer drohenden „Sommerwelle“ ein zweites Mal boostern und damit zum vierten Mal impfen lassen? Oder lohnt es sich, auf angepasste Impfstoffe zu warten?

Professor Andreas Radbruch, Wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ): „Der Schutz vor schwerer Erkrankung wird weiterhin sehr gut sein, ob er bei dem binären Impfstoff besser sein wird, wird die Zeit zeigen“, es wäre nicht überraschend, wenn er auch nicht besser wäre – der Schutz vor Infektion werde ähnlich gering und kurzfristig sein, wagt er den Blick in die Zukunft.

Zum einen fehlt Radbruch noch die Veröffentlichung der Daten von Moderna, um genauere Aussagen zu treffen, zum anderen liege es an der Funktionsweise der mRNA Impfstoffe, dass sie auf den Schleimhäuten kaum vor einer Ansteckung schützen. Radbruch verweist auf eine Studie, die zeige, dass nach Infektion oder Impfung der Schutz vor Infektion nach sechs Monaten auf 50 Prozent sinkt. Bei geimpften Genesenen bleibe er dagegen auch nach einem Jahr noch bei 90 Prozent.

Viele offene Fragen: Vierte Corona-Impfung: wer, wann und womit? (deutsche-apotheker-zeitung.de)

Augsburger Allgemeine 13.06.2022
CORONA-PANDEMIE
Wann und für wen ist eine zweite Booster-Impfung sinnvoll?

Immer mehr Menschen haben trotz Impfung bereits mindestens eine Corona-Infektion hinter sich. Sollten auch sie sich zum zweiten Mal boostern lassen?

Diese Frage kann laut dem Immunologen Andreas Radbruch bisher nicht beantwortet werden. Denn einen Schwellenwert bei der Immunität, anhand dessen man festlegen könne, wann eine weitere Impfung sinnvoll sei und wann nicht, gebe es bislang nicht. Immerhin zeigen Tests laut Radbruch, dass nach Infektion und Impfung langfristig ein guter Schutz der Schleimhäute bestehe.

Bringt eine zweite Boosterimpfung überhaupt zusätzlichen Schutz vor dem Coronavirus?

Die Stiko begründet ihre aktuelle Empfehlung mit einem nachlassenden Schutz von Grund- und Auffrischungsimpfung: “Aktuelle Daten zeigen, dass der Schutz nach ersten Auffrischimpfung gegen Infektionen mit der momentan zirkulierenden Omikronvariante innerhalb weniger Monate abnimmt”, heißt es in der Stiko-Erklärung. Studienergebnisse aus Israel deuten etwa darauf hin, dass der Nutzen zwar da, aber nur von kurzer Dauer sein könnte. Ausgewertet wurden für das Fachblatt NEJM Daten von gut 1,2 Millionen Menschen ab 60 Jahren. Eine Woche nach dem zweiten Booster traten sowohl weniger Infektionen als auch weniger schwere Krankheitsverläufe auf. Aber: Nach sechs Wochen war der Vorteil der vierfach gegenüber den nur dreifach Geimpften beim Schutz vor einer Infektion nahezu verschwunden. Immunologe Andreas Radbruch, wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums in Berlin, sagt mit Blick auf die bisherigen Ergebnisse aus Israel: “Der Schutz ist mickrig im Vergleich zur Wirkung der ersten Impfungen.”

Booster: Wann und für wen ist die 4. Impfung sinnvoll? (augsburger-allgemeine.de)

Berliner Zeitung 20.05.2022
Warum das Verfassungsgericht die Pflege-Impfpflicht bestätigt

Berlin - Die Pflicht für das Pflege- und Gesundheitspersonal zur Impfung gegen Covid-19 ist am Donnerstag vom Bundesverfassungsgericht bestätigt worden. Das höchste deutsche Gericht in Karlsruhe hat damit eine Verfassungsbeschwerde gegen die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht zurückgewiesen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) begrüßte die Entscheidung.

Währenddessen ist weiterhin unklar, wie viele Impfungen exakt förderlich sind, wie der Berliner Immunologie-Professor Andreas Radbruch als Einzelsachverständiger Ende März im Bundestag vortrug, als es um die Beratungen zur allgemeinen Impfpflicht ging.

Andreas Radbruch: „Wird der gleiche Impfstoff in der gleichen Dosis und ins gleiche Gewebe verimpft, verhindern die Antikörper des immunologischen Gedächtnisses, die aus vorherigen Impfungen stammen, eine effektive Immunreaktion“, so der Experte, „es gibt also spätestens nach der 5. Impfung keinen Schutz vor Infektion durch das Boostern.“ Stattdessen sei zweimal impfen oder einmal genesen besser als dreimal impfen, um die Anpassungsfähigkeit des immunologischen Gedächtnisses zu erhalten. Eine allgemeine Impfpflicht werde es stattdessen erschweren, bei künftigen Infektionswellen angepasst impfend zu reagieren. (mit dpa)

Warum das Verfassungsgericht die Pflege-Impfpflicht bestätigt (berliner-zeitung.de)

Merkur 05.05.2022
Blutgruppen beeinflussen Ansteckungsgefahr: Studie liefert neueste Erkenntnisse zu Corona
Einer Studie zufolge hängt die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus auch von der eigenen Blutgruppe ab. Eine Blutgruppe neigt demnach zum Superspreader.

Die Autoren der Studie hätten gezeigt, „dass wenn die Viren bei der Ansteckung von jemand kommen, der die Blutgruppen A, B oder AB hat, sie es schwer haben, jemanden anzustecken, der Antikörper gegen A und B hat – und das sind Menschen mit der Blutgruppe 0“, erklärte der Berliner Immunologe Prof. Andreas Radbruch der Bild. Heißt: Menschen mit der Blutgruppe 0 bekommen demnach seltener Corona. Die Gefahr, dass sie sich mit dem Virus anstecken, ist geringer.

Das habe der Einschätzung von Radbruch nach einen plausiblen Grund. Denn: Menschen mit der Blutgruppe 0 könnten nur von der gleichen Gruppe Blut gespendet bekommen. Deshalb würden sich diese Menschen am seltensten mit einem Coronavirus infizieren. Umgekehrt neige jemand mit der Blutgruppe 0 eher zum „Superspreader“, da sein oder ihr Blut Menschen mit allen anderen Blutgruppen gespendet werden kann. Der Studie zufolge sind Infektionen zwischen Menschen, deren Blutgruppen nicht zueinanderpassen, wesentlich seltener.

https://www.merkur.de/welt/null-studie-erkenntnisse-coronavirus-blutgruppen-ansteckungsgefahr-infektion-zr-91518817.html

Berliner Morgnpost 04.05.2022
Mehr als 25 Millionen registrierte Corona-Fälle
Mit einem Wert von 591,8 liegt die Sieben-Tage-Inzidenz erneut niedriger als am Vortag. Das RKI meldet zudem 106.631 Neuinfektionen.

Angesichts von Ergebnissen der RKI-Modellierung sprach Andreas Radbruch, Immunologe vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin, von einer guten Nachricht: Zumindest unter den Erwachsenen und Menschen ab 60 Jahren gebe es mit 3,5 beziehungsweise 4,3 Prozent nur noch sehr wenige, die bisher weder geimpft noch mit dem Virus in Kontakt gekommen sein dürften.

Immunologe Radbruch betonte, dass geimpfte Genesene einen sehr viel effektiveren Schutz vor Reinfektion hätten als nur Genesene oder nur Geimpfte.

Mehr als 25 Millionen registrierte Corona-Fälle – Berliner Morgenpost

Charité-Pressemitteilung 26.04.2022
Förderung von Vorhaben in Humangenetik und Immunologie

Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben das Auswahlgremium der Europäischen Kommission überzeugt.

ERC Advanced Grants gehören zu den höchstdotierten europäischen Auszeichnungen. Jeweils rund 2,5 Millionen Euro stehen den Projekten zur Umsetzung zur Verfügung.

Mit Prof. Dr. Chiara Romagnani erhält eine weitere Forschende der Berliner Universitätsmedizin die Auszeichnung eines ERC Advanced Grants. Das Vorhaben wird am Leibniz-Institut Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) angesiedelt sein – hier und an der Charité leitet die Immunologin eine gemeinsame Arbeitsgruppe.
Prof. Romagnani beschäftigt sich seit Beginn ihrer Forschungslaufbahn mit dem angeborenen Immunsystem. In ihren Arbeiten konnte sie zeigen, dass auch natürliche Killerzellen (NK-Zellen) die Fähigkeit haben, sich als Reaktion auf Virusinfektionen klonal zu vermehren und auf lange Zeit im Menschen zu überleben. Diese Eigenschaften galten bis dahin als exklusiv für adaptive Gedächtniszellen.
In dem nun geförderten ERC-Projekt MEM-CLONK (Imprinting und Klonalität des Gedächtnisses menschlicher NK-Zellen) wird sie die molekularen Mechanismen untersuchen, die die epigenetische Umstrukturierung, die klonale Selektion und die Aufrechterhaltung von NK-Gedächtniszellen steuern. Basierend auf diesem Wissen soll es möglich werden, antivirale und antitumorale Zelltherapien zu entwickeln.
Charité Press release - 26.04.2022
Funding for projects in the fields of human genetics and immunology

Researchers from Charité – Universitätsmedizin Berlin have succeeded in convincing the European Commission’s selection committee of the value of their research proposals.

Advanced Grants are one of the most generous European funding schemes available. Each project has been awarded approximately € 2.5 million in funding.

Another Charité researcher being recognized with an ERC Advanced Grant is Prof. Dr. Chiara Romagnani. The project will be based at both Charité and the German Rheumatism Research Center Berlin (DRFZ), where the immunologist leads a joint research group.
Prof. Romagnani has dedicated her entire research career to the study of the innate immune system. Her findings have shown that natural killer cells (NK cells) are capable of clonal proliferation in response to viral infections, remaining active inside the human body for a long time. Previously, these characteristics had been thought to be associated exclusively with adaptive memory cells.
As part of the ERC-funded MEM-CLONK (imprinting and clonality in human NK cell memory) project, Prof. Romagnani will study the molecular mechanisms regulating epigenetic restructuring, clonal selection, and the maintenance of NK memory cells. It is hoped that findings from this research will enable the development of cell therapies against viral infections and cancers.
Spiegel Online 25.04.2022
Covid-19-Studie
Impfschutz durch Booster nimmt nach drei Monaten ab

Wie lange schützt die Coronaimpfung vor schweren Erkrankungen durch Delta und Omikron? Pfizer hat das untersuchen lassen. Das Ergebnis legt nahe, dass weitere Impfdosen nötig sein könnten – zumindest bei Älteren.

Dass dagegen junge, gesunde Menschen noch keine zweite Boosterimpfung benötigten, bestätigten Fachleute jüngst in einer Videoschalte: Das Abfallen der Antikörperspiegel nach einer Infektion oder Impfung sei »ein ganz normaler Vorgang«, sagte der wissenschaftliche Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin, Andreas Radbruch. Es sei dann zwar weniger Masse vorhanden, aber die Qualität der Antikörper nehme zu – »und zwar ganz drastisch«.

Dieser sehr wichtige Prozess, die sogenannte Affinitätsreifung, dauere etwa ein halbes Jahr und könne nicht abgekürzt werden: Wer nun einen zweiten Booster in Erwägung ziehe, könne vor diesem Hintergrund »gut warten bis zum Herbst«, um diesen Prozess nicht zu unterbrechen. Für Menschen mit einem durch das Alter oder Krankheit geschwächten Immunsystem sei dagegen eine vierte Impfung jetzt schon empfehlenswert, weil sie oft erst nach der dritten oder gar vierten Impfung einen ähnlichen Immunschutz aufbauen wie Gesunde nach der zweiten Impfung

Corona-Impfung: Impfschutz durch Booster nimmt nach drei Monaten ab – DER SPIEGEL

SAT 1 News 31.03.2022
Corona-Viertimpfung schon ab 60 Jahren?

Für den Immunologen Andreas Radbruch vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin sprechen etwa die derzeit "relativ harmlose Virusvariante" und eine "exzellente" Grundimmunisierung momentan gegen Viertimpfungen für weitere Gruppen: "Durch eine vierte Impfung jetzt nehmen wir uns die Möglichkeit, im Herbst durch angepasste Impfstoffe auf eine vielleicht gefährlichere Virusvariante noch zu reagieren, weil das Immunsystem dann eventuell gar nicht mehr oder nur noch sehr schwach reagiert."

Für welche Gruppen macht ein zweiter Corona-Booster Sinn? Dazu Fragen und Antworten.

https://www.sat1.de/news/politik/viertimpfung-ab-60-jahren-das-ist-der-aktuelle-stand-107537

Brigitte - 09.03.2022
Vor allem Frauen betroffen
Autoimmunerkrankung - was hilft?
Multiple Sklerose, Rheuma, Morbus Crohn:
Eine Autoimmunerkrankung ist schwer in den Griff zu kriegen und wird meist zu spät erkannt. Aber es gibt spannende neue Therapie-Ansätze.

"Im ersten halben Jahr werden die Karten gelegt", so Prof. Angela Zink vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum in Berlin.

Selbst die richtige Diagnose bedeutet noch lange nicht, dass die Beschwerden auch ernst genommen werden. “Ein bisschen Darm, sagen manche Kollegen”, berichtet Gastroenterologe Schreiber von den Erfahrungen seiner Patientinnen und Patienten mit Morbus Crohn. Erst einmal abzuwarten, wie manchmal geraten wird, kann gefährlich werden. Gelenkrheuma lässt sich, wenn es rechtzeitig behandelt wird, sogar noch ganz zum Stillstand bringen. “Im ersten halben Jahr werden die Karten gelegt”, so Prof. Angela Zink vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum in Berlin.

https://www.brigitte.de/gesund/gesundheit/immunsystem–autoimmunerkrankung—was-hilft–10199744.html

Deutsche Rheuma-Liga | News 08.03.2022
Wie wirkt sich eine SARS-CoV-2-Infektion auf Menschen mit Rheuma aus? Dieser Frage sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler intensiv nachgegangen.

Zu den Autorinnen: Privatdozentin Dr. Anja Strangfeld ist Gruppenleiterin Pharmakoepidemiologie am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin. Privatdozentin Dr. Anne C. Regierer ist dort als stellvertretende Gruppenleiterin Pharmakoepidemiologie tätig.

Zu Beginn der Coronapandemie war die Verunsicherung über die Auswirkungen einer SARS-CoV-2-Infektion auf Patienten mit rheumatischen Erkrankungen sehr groß. Das galt sowohl für die Patienten als auch für die Ärzte. Schließlich gab es keinerlei Daten über die Infektion, und so war es kaum möglich, das Risiko insbesondere für chronisch erkrankte Menschen einzuschätzen. Die wissenschaftlichen Fachgesellschaften initiierten deshalb sehr schnell verschiedene Forschungsprojekte, um die Datenlage zu verbessern.

https://www.rheuma-liga.de/unser-einsatz/rheumaforschung/aktuelles-aus-der-rheumaforschung/detailansicht/corona-und-rheuma-forschungsprojekte-fuer-bessere-datenlage

RTL News 24. Februar 2022
Rheuma ist keine Alte-Leute-Krankheit! „Jedes 1.000 Kind in Deutschland betroffen“ sagt Prof. Kirsten Minden, Leiterin der AG Kinder- und Jugendrheumatologie am DRFZ
Schock-Diagnose Rheuma. Eine Alte-Leute-Krankheit? Falsch! Fakt ist: In Deutschland ist jedes tausendste Kind von Rheuma betroffen.
Kinder- und Jugendrheumatologin Prof. Kirsten Minden  schlägt im RTL-Interview Alarm: “Nur wenige wissen, dass Rheuma auch bei Kindern auftreten kann. Deshalb wird häufig zu spät daran gedacht.” Dann kann es schon zu spät sein.
Frankfurter Rundschau 24.01.2022
Corona-Impfung und Rheuma-Erkrankung – Studie enthüllt neue Details zu Folgen

Die häufigsten Impfreaktionen waren laut der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie kurze lokale und systemische Reaktionen, etwa Rötungen oder Schmerzen an der Einstichstelle. „Eine der häufigsten Sorgen von Menschen mit entzündlichen RMDs ist, dass die Covid-Impfung die rheumatische Grunderkrankung aufflammen lässt“, sagt Privatdozentin Anja Strangfeld vom Programmbereich Epidemiologie am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum in Berlin.

Nur wenige Rheuma-Patient:innen bekamen nach Corona-Impfung „meist milden“ Krankheitsschub

Strangfeld ist eine Autorinnen der Covax-Studie. Diese belege einen „meist milden und kurzfristig verlaufenden Krankheitsschub“ bei 4,4 Prozent der Patientinnen und Patienten. Lediglich in 0,6 Prozent der Fälle sei der Schub schwerwiegend ausgefallen. Mehr als 98 Prozent hätten zuvor ihre normale Rheumamedikation unverändert fortgesetzt.

Die erhobenen Daten wurden auch herangezogen, um die Wirksamkeit der Impfung zu untersuchen, so Strangfeld. Nur bei 0,7 Prozent der Geimpften mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen kam es demnach zu einer Durchbruchsinfektion. Die Daten waren allerdings zwischen Februar und Juli 2021, also noch vor dem Auftauchen von Omikron, erfasst worden. (Pamela Dörhöfer)

https://www.fr.de/wissen/corona-impfung-rheuma-auswirkungen-folgen-studie-impfstoff-91254599.html

Wheat-a-baic: Weizen im Fokus der Wissenschaftler 24.01.2022
Ziel dieses Projektes ist es, die Weizenallergie und -unverträglichkeit vom Säuglings- bis zum Erwachsenenalter hinsichtlich Häufigkeit, Mechanismen und klinischer Ausprägung zu untersuchen.

Teilprojekt 6:
Musterkennung für die diagnostische Unterscheidung von Weizenallergie und -intoleranz
Prof. Dr. Ria Baumgrass, Deutsches Rheuma-Forschungszentrum, Berlin

Musterkennung für die diagnostische Unterscheidung von Weizenallergie und -intoleranz

Prof. Dr. Ria Baumgrass, Deutsches Rheuma-Forschungszentrum, Berlin

Jede erfolgversprechende diätetische Behandlung (Karenzkost) sollte auf einer sicheren Diagnostik von Weizenallergie und -intoleranz beruhen. Die dafür bislang verfügbaren diagnostischen Tests wie Hauttest oder Nachweis von spezifischem IgE sind jedoch sehr unzuverlässig. Klarere Aussagen verspricht der Basophilen-Aktivierungs-Test (BAT), der in der Forschung, nicht aber in der klinischen Routine bereits für andere Allergene eingesetzt wird. Um ihn in der regulären Diagnostik der Weizenallergie zu nutzen, müssen essentielle Probleme gelöst werden. Dazu gehören die Wahl der Testallergene, die Optimierung der Biomarker, die Erhöhung der Empfindlichkeit und die Gewährleistung der Reproduzierbarkeit des BAT-Assays.

https://www.daab.de/forschung/wheat-a-baic/

DGRh 17.01.2022
Studie: COVID-19-Impfstoffe auch für Menschen mit Rheuma verträglich und wirksam

PD Dr. med. Anja Strangfeld, Programmbereich Epidemiologie am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) in Berlin und eine der Autorinnen der COVAX-Studie:
"Eine der häufigsten Sorgen von Menschen mit entzündlichen RMDs ist, dass die COVID-Impfung die rheumatische Grunderkrankung aufflammen lässt."

PatientInnen mit entzündlichen oder autoimmunen rheumatischen und muskuloskelettalen Erkrankungen (RMD) vertragen COVID-Impfstoffe gut. Dies zeigen die Ergebnisse der europäischen COVAX-Studie mit Registerdaten von mehr als 5.000 PatientInnen.

https://dgrh.de/Start/DGRh/Presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen/2022/Pressemitteilung-Nr.-1-2022.html

Heilpraxis.net 16.01.2022
COVID-19: Diese Personengruppe braucht dritte Impfung zum Schutz

Aber die Wirkung der Impfung nimmt mit der Zeit ab. „Krankheitsausbrüche bei älteren Geimpften geben Anlass zur Sorge, und so wir fragten uns, wie zuverlässig eine Impfung bei Älteren zu einer guten Immunreaktionen führt“, so Dr. Henrik Mei vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ), ein weiterer Leitautor.

Die COVID-19-Impfstoffe schützen zwar effektiv vor schweren Erkrankungen, doch Studien belegen, dass der Impfschutz mit der Zeit nachlässt und die Immunantwort schwächer ausfällt. Dies trifft besonders auf bestimmte Personengruppen, wie etwa Ältere, zu. Eine Auffrischungsimpfung („Boostern“) erhöht den Impfschutz wieder deutlich.

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Pressemeldung IDW online 11.01.2022
Coronavirus-Pandemie: Boostern hilft Hochbetagten

Marburger Mediziner in Kooperation mit der Gruppe von Henrik Mei vom DRFZ überprüfen Immunreaktion in älteren Geimpften, veröffentlicht in Nature Microbiology.

Menschen über achtzig Jahre benötigen teils eine dritte Impfung gegen das Coronavirus, um gut auf den Impfstoff der Firma Biontech anzusprechen.

Das hat ein Team aus Marburg, Berlin und Frankfurt am Main herausgefunden, indem es ermittelte, welche Immunreaktion die Geimpften aufweisen. Die Forschungsgruppe berichtet im Fachblatt Nature Microbiology über ihre Ergebnisse.

Coronavirus-Pandemie: Boostern hilft Hochbetagten

t-online 07.01.2022
Interview: Immunologe Andreas Radbruch macht Hoffnung

Bringt Omikron die Wende? "Es sieht sehr gut aus!"

Erst zwei Pikse, dann Boostern  jetzt wird in Israel bereits die vierte Spritze verabreicht. Was ist sinnvoll? Ein Experte erklärt den derzeitigen Wissensstand. 

Wie viele Spritzen brauchen wir, um Corona in den Griff zu bekommen? Angesichts der Gefahr durch die Omikron-Variante startete Israel bereits eine Impfkampagne für den vierten Piks für Ältere und Immungeschwächte. Doch erste Ergebnisse sind eher bescheiden. Brauchen wir so viele Impfungen wirklich? t-online fragte den Immunologen Andreas Radbruch.

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91434358/corona-pandemie-bringt-omikron-die-wende-es-sieht-sehr-gut-aus-.html

Deutschlandfunkkultur 05. Januar 2022
Interview mit Andreas Radbruch, wissenschaftlicher Direktor des DRFZ

„Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben“

Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich auch in Deutschland schnell aus. Nun wurden die Regeln für die Dauer der Isolation und Quarantäne für bestimmte Berufsgruppen gelockert. Der Immunologe Andreas Radbruch sieht darin die „Kapitulation der Zero-Covid-Fraktion“.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/kontakte-reduzieren-oder-mehr-boostern-wie-koennen-wir-normalitaet-denken-dlf-kultur-f2215b1e-100.html

Bild 25.12.2021
Berufsbezogene Impfpflicht kommt!

Wie schützt sich die Pflege jetzt ganz schnell gegen Omikron?
Fragen an Prof. Andreas Radbruch, Präsident der Europäischen Vereinigung Immunologischer Fachgesellschaften (EFIS) und Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums

„Die erste Impfung würde im Januar mit dem alten mRNA-Impfstoff erfolgen, Moderna oder BioNTech. Die zweite Impfung, frühestens vier Wochen danach, sollte dann aber im Februar bereits mit dem ,angepassten‘ Impfstoff erfolgen, alles andere macht keinen Sinn, wenn Omikron sich auch bei uns so ausbreitet wie andernorts“, erklärt Prof. Andreas Radbruch, Präsident der Europäischen Vereinigung Immunologischer Fachgesellschaften (EFIS).

https://www.bild.de/ratgeber/2021/ratgeber/impfpflicht-kommt-wie-schuetzt-sich-die-pflege-jetzt-gegen-omikron-78641230.bild.html

Gesundheitsstadt Berlin 21.12.2021
Hat mein Kind Rheuma?

Jedes Jahr erkranken laut Deutscher Rheuma-Liga in Deutschland rund 1.200 Kinder an der JIA, etwa 15.000 Kinder und Jugendliche sind hierzulande insgesamt von der chronischen Gelenkentzündung betroffen, so das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum Berlin. Experten rechnen allerdings mit einer hohen Dunkelziffer, weil Rheuma bei Kindern nicht leicht zu erkennen ist.

Rheuma – da denkt man erst mal an alte Leute. Dabei können auch Kinder und Jugendliche von dieser Autoimmunkrankheit betroffen sein. Bei Kindern ist sie allerdings nicht leicht zu erkennen und zu diagnostizieren. Wird Kinderrheuma aber früh und konsequent behandelt, stehen die Chancen gut, dass die Kinder ein weitgehend normales Leben führen können. Worauf Eltern achten sollten.

https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/hat-mein-kind-rheuma-15727/

Medical Tribune 20.12.2021
Heller Hautkrebs unter Biologika?

Entwickeln Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) unter dem DMARD* Abatacept häufiger nicht-melanotischen Hautkrebs? Wie hoch das Risiko für Basalzell- und Plattenepithelkarzinome unter verschiedenen DMARD-Therapien tatsächlich ist, untersuchten nun Dr. Imke Redeker vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin und Kollegen mithilfe des Deutschen RABBIT-Registers.

Rheumatoide Arthritis – Heller Hautkrebs unter Biologika?
Autor: Stephanie Käufl

Verdachtsmomente gegen Abatacept hinsichtlich der Entstehung von Plattenepithel- und Basalzellkarzinomen scheinen sich zu bestätigen.

Entwickeln Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) unter dem DMARD* Abatacept häufiger nicht-melanotischen Hautkrebs? Darauf deutet zumindest eine aktuelle schwedische Studie hin. Wie hoch das Risiko für Basalzell- und Plattenepithelkarzinome unter verschiedenen DMARD-Therapien tatsächlich ist, untersuchten nun Dr. Imke Redeker vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin und Kollegen mithilfe des Deutschen RABBIT-Registers.

https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/heller-hautkrebs-unter-biologika/

Informationsdienst Wissenschaft 20.12.2021
Neue Empfehlungen der DGRh: Rheuma-Therapie vor Operationen nur kurz unterbrechen

Bei Patienten, die auf Glukokortikoide angewiesen sind, sollte die Dosis so weit wie möglich gesenkt werden, rät Dr. med. Katinka Albrecht, Mitglied der DGRh-Kommission Pharmakotherapie. „Wir betrachten eine Dosis von 10 mg Prednisonäquivalent pro Tag als Limit. Je niedriger die Dosis ist, desto besser.“ Neue größere Studien haben laut der kommissarischen Gruppenleitung am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) bestätigt, dass die Steroiddosis der entscheidende Faktor für das Infektionsrisiko ist.

Neue Empfehlungen der DGRh: Rheuma-Therapie vor Operationen nur kurz unterbrechen

Anna Julia Voormann Geschäftsstelle der DGRh
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.

Das erhöhte Infektionsrisiko nach chirurgischen Ein-griffen macht bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen eine vorübergehende Anpassung der antientzündlichen Basistherapie erforderlich. Die Medikationspausen können aufgrund neuer Studienergebnisse jedoch verkürzt werden, wobei für die einzelnen Wirkstoffe unterschiedliche Regeln gelten. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) hat ihre Empfehlungen deshalb aktualisiert und dabei neu zugelassene Wirkstoffe berücksichtigt. Die evidenzbasierten Empfehlungen der Fachgesellschaft sind nun in der Zeitschrift für Rheumatologie (ZfR) publiziert.

https://idw-online.de/de/news785946

t-online 10.12.2021
Interview mit Andreas Radbruch
Boostern gilt als Gebot der Stunde. Die dritte Impfung bietet eigentlich einen guten Schutz vor den vorherrschenden Corona-Varianten. Doch es gibt ein Problem mit neuen Varianten.

Bis Weihnachten sollen 30 Millionen Menschen in Deutschland geimpft werden, nur wenige Pikse davon sind Erstimpfungen. Vor allem wird geboostert. Für Ältere und Immungeschwächte hat diese dritte Impfung Vorteile. Aber nicht nur diese Menschen sollen sich boostern lassen, sondern alle, die bereits zwei Impfungen hinter sich haben. Was steckt dahinter? Und was gilt für die neue Variante Omikron? t-online fragte den Immunologen Andreas Radbruch.

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91271934/immunologe-ueber-omikron-die-booster-impfung-ist-zum-schutz-der-ungeimpften.html

t-online 01.12.2021
Lockdown für alle? Experte im Video: "Langsam reicht's!" Der Immunologe Dr. Andreas Radbruch (DRFZ) und der Epidemiologe Dr. Hajo Zeeb (BIPS) im Interview
In Deutschland gibt es immer mehr Superhotspots. Corona-Patienten müssen aus Bettennot quer durchs Land geflogen werden. Hilft nur noch ein Lockdown? Zwei Experten liefern vor der Kamera Antworten.
Der Immunologe Dr. Andreas Radbruch und der Epidemiologe Dr. Hajo Zeeb legen dabei nicht nur die Fehler der bisherigen Pandemiebekämpfung offen, sie sprechen auch aus, was wirklich notwendig wäre, um die Lage wieder zu beruhigen.
Bild 01.12.2021
Immunologie-Professor Radbruch klärt auf: Warum werden wir alle mit den mRNA-Impfstoffen Biontech oder Moderna geboostert?

„Die mRNA-Impfstoffe haben eine bessere Verträglichkeit, als man das je erwartet hätte“, erklärt Immunologe Prof. Andreas Radbruch (DRFZ), Mitglied der Wissenschaftsakademie Leopoldina: „Die neuen Impfstoffe, die vor der Zulassung stehen, sind aber auch sehr gut zur Auffrischung im kommenden Jahr geeignet.“

Die Impfstoffe Nuvaxovid von Novavax (USA) und das Vakzin des französisch-österreichischen Herstellers Valneva könnten in den kommenden Wochen und Monaten zugelassen werden.

Sie benutzen nicht ein Virus als Transportmittel wie AstraZeneca, Johnson & Johnson (Vektor-Impfstoffe) und auch nicht die mRNA-Technologie (Biontech, Moderna). Die Impfstoffe von Novavax und Valneva präsentieren den Zellen des Immunsystems Teile des Virus. Die bauen dann dagegen eine Immunantwort auf. Diese Teile können abgetötete Virenbestandteile sein (Valneva) oder künstlich hergestellte Virenproteine (Novavax).

„Das sind beides alt bekannte Technologien“, erklärt Prof. Radbruch: „Sie wirken breiter als ein mRNA-Impfstoff.“

https://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/gesundheit/immunologie-professor-erklaert-warum-boostern-wir-nur-mit-biontech-und-moderna-78409558.bild.html

JOURNALMED.DE 01. 12. 2021
Juvenile idiopathische Arthritis und Psoriasis-Arthritis: JAK-Inhibitor für Kinder und Jugendliche zugelassen. Stellungnahme von Prof. Dr. med. Kirsten Minden, DRFZ, Kinder- und Jugendrheumatologie
Prof. Dr. med. Kirsten Minden, DRFZ, Kinder- und Jugendrheumatologie:
„Der JAK-Inhibitor bietet einen neuen Wirkmechanismus, mit dem nun zulassungskonform viele Formen der JIA behandelt werden können. In der Zulassungsstudie wurden die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit bestätigt.“
Als erster und bislang einziger Januskinase(JAK)-Inhibitor hat Tofacitinib von der EU-Kommission die Zulassung zur Behandlung der aktiven polyartikulären juvenilen idiopathischen Arthritis (Rheumafaktor-positive oder -negative Polyarthritis und erweiterte Oligoarthritis) und der juvenilen Psoriasis-Arthritis erhalten.
Der JAK-Hemmer kann bei Patient:innen ab einem Alter von 2 Jahren eingesetzt werden, die auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs) nicht ausreichend angesprochen haben.
Prof. Dr. med. Kirsten Minden:
„Der JAK-Inhibitor bietet einen neuen Wirkmechanismus, mit dem nun zulassungskonform viele Formen der JIA behandelt werden können. In der Zulassungsstudie wurden die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit bestätigt.“
Arena Plus TV 23.11.2021
Wir fragen, Sie antworten! Folge 36 vom 23.11.2021
Wird es Überschätzt? Das sagt der Immunologe über das Boostern

Prof. Dr. Andreas Radbruch ist wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin und zugleich Immunologe. In der Sendung vom 29. September 2021, in der Prof. Dr. Radbruch ebenfalls zu Gast war, sagte er noch: „2G-Regel ist eine politische Frechheit“. Gemeint damit war die Feigheit der Politik eine Impfpflicht für Alle einzuführen. Jetzt gibt es immer mehr Stimmen, darunter Virologen und Immunologen, aber auch Politiker, die genau das fordern, was zuvor als “verfassungsrechtlich schwierig” bezeichnet wurde.

Wir sprechen mit dem Experten über die aktuelle Corona-Situation, darunter zu den neuen Maßnahmen, insbesondere in Bayern und Sachsen, wo es wieder (Teil-)Lockdowns und Kontaktbeschränkungen gibt, aber eben auch über die nun flächendeckend eingeführte 2G und neuerdings auch 2Gplus-Regel. Was sagt der Mediziner zur aktuellen Situation und vor allem zu den neuen Maßnahmen und der Situation, wie sie aktuell in ganz Deutschland herrscht? Wie bewertet der Immunologe den eindringlichen Appell, sich möglichst schnell boostern zu lassen, vorausgesetzt die letzte Corona-Impfung liegt schon sechs Monate zurück? All das und noch mehr in der 36. Ausgabe unseres Expertentalks.

https://arena-plus.tv/Expertentalk_Folge36

t-online 23.11.2021
Interview mit Andreas Radbruch: Infiziert trotz Impfung: Berichte über sogenannte Impfdurchbrüche häufen sich. Was taugen die Impfungen? Ein Experte stellt klar: Sie sind hochpotent.
Durchbruchinfektionen verunsichern viele. Im letzten Wochenbericht des Robert Koch-Instituts wurden knapp 215.000 solcher Fälle gemeldet (Stand: 18.11.2021).
Angesichts von über 56 Millionen Deutschen, die vollständig geimpft sind, ist die Zahl verschwindend gering. Doch klar ist: Hier handelt es sich um bestätigte Fälle. Die Dunkelziffer ist viel höher.
Taugen die Vakzine nichts? t-online fragte den Immunologen Dr. Andreas Radbruch.
DSMZ 22.11.2021
Neue Sprecher des Leibniz PostDoc-Netzwerks:
Dr. Sami Ullah vom Leibniz-Institut DSMZ
Dr. Marta Ferreira-Gomes vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum in Berlin

Auf der fünften Jahrestagung des Leibniz PostDoc-Netzwerks am 11. und 12. November 2021 wurde der Wissenschaftler Dr. Sami Ullah vom Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in Braunschweig, zum Sprecher des Netzwerks gewählt. Der Biologe teilt sich diese Rolle mit Dr. Marta Ferreira-Gomes vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum in Berlin.

https://www.dsmz.de/press/press-releases/singleview/dsmz-personalia-dr-sami-ullah-ist-neuer-sprecher-des-leibniz-postdoc-netzwerks

Deutsche Rheuma-Liga Presseportal 17.11.2021
Fünf Forschungspreise für innovative Ideen im Kampf gegen Rheuma verliehen - 2 davon erhalten DRFZ-Mitarbeiter:innen
Lisa Budzinski und Alexandra Damerau gemeinsam mit Timo Gaber sind Preisträger:innen des Ideenwettbewerbs der Deutschen Rheumastiftung. Wir gratulieren! Lisa Budzinski aus der Gruppe von Prof. Hyun-Dong Chang am DRFZ hat das Auswahlkomitee mit ihrem Projekt zur „Individualdiagnostik für das Sjögren-Syndrom über die Mikroflora“ überzeugt.
Die beiden Kolleg:innen aus der DRFZ-Liaison-Gruppe von Prof. Frank Buttgereit von der Charité, Alexandra Damerau, Doktorandin, und Dr. Timo Gaber, Wissenschaftler, konnten mit ihrem Projekt „Pathologischer Metabolismus synovialer Fibroblasten als Treiber von Gelenkerkrankungen und Ziel für neue Therapien“ die Jury ebenfalls begeistern.
Deutsche Lungenstiftung e.V. 15.11.2021
Asthma bei Kindern zeigt sich auch im Blut. Dr. Henrik Mei vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) war an der Studie beteiligt.
Bei allergischem Asthma im Kindesalter verändern sich die Immunzellen. Bestimmte molekulare Merkmale von Immunzellen lassen sich daher dazu verwenden, um allergisches Asthma im Kindesalter besser immunologisch zu charakterisieren und dann künftig gezielter behandeln zu können.
Für die Studie tat Magdalena Huber aus dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der Philipps-Universität Marburg sich mit den Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Bianca Schaub des Dr. von Haunerschen Kinderspitals am LMU Klinikum München sowie von Dr. Henrik Mei am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) zusammen.
Nordbayern.de 13.11.2021
Zahl der Impfdurchbrüche steigt- über 37.000 Geimpfte in Bayern infiziert - warum das nicht das große Problem ist erklärt der Immunologe Andreas Radbruch

Durchbruchinfektionen würden angesichts der vom Körper schnell wieder angeworfenen Antikörper-Produktion in aller Regel schnell eingedämmt und verlaufen dann relativ mild, erklärt der Immunologe Andreas Radbruch von der Charité-Universitätsmedizin in Berlin. Nach der Impfung ist man aufgrund der beständigen Antikörper-Produktion im Knochenmark nicht mehr wehrlos gegen eine Infektion

https://www.nordbayern.de/region/uber-37-000-geimpfte-in-bayern-infiziert-warum-das-nicht-das-grosse-problem-ist-1.11529619

Biermann Medizin 08.11.2021
Rheuma und COVID-19. Aktuelle Studie von Forschenden der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) zu Risikofaktoren schwerer COVID-Verläufe.

Eine aktuelle Studie zu Risikofaktoren für schwere Verläufe bei COVID-19-Patienten zeigt, dass TNF-Inhibitoren vor schweren Verläufen schützen könnten. Andere Medikamente stehen jedoch in Zusammenhang mit komplizierten Krankheitsverläufen.

Dies zeigt eine aktuelle Studie von Forschenden der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) zu Risikofaktoren schwerer COVID-Verläufe.

https://biermann-medizin.de/rheuma-und-covid-19/

GMX News 05.11.2021
Charité- und DRFZ-Studie zeigt: So kommt es zu schweren COVID-Verläufen

Eine neue Studie der Charité und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) untersucht Gründe für schwere COVID-Verläufe.

Was das überraschende Ergebnis mit der körpereigenen Immunantwort zu tun hat, erklärt Forscher Mir-Farzin Mashreghi.

Ein Gespräch über natürliche Abwehr, mögliche Therapieansätze und den Zusammenhang mit der COVID-Impfung.

https://www.gmx.net/magazine/wissen/wissenschaft-technik/charite-drfz-studie-zeigt-schweren-covid-verlaeufen-36316194

t-online 04.11.2021
Es scheint ein Paradox: Trotz Corona-Impfungen steht Deutschland wieder vor einer kalten Jahreszeit, die Beklemmung verursacht. Die Inzidenzen und auch die Todeszahlen steigen. Was erwartet uns? Fragen an Andreas Radbruch.

Die Inzidenzen steigen und die Impfquote stagniert. Die Politik sucht nach Lösungen und kündigt einen Freedom Day im März 2022 an. Wie kommt Deutschland durch den Corona-Winter? Ein Experte warnt.

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91080252/experte-warnt-corona-ist-nach-diesem-winter-nicht-vorbei-.html

 

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie 01.11.2021
Risiken bei Rheuma und COVID-19 untersucht: TNF-Inhibitoren könnten vor schwerem Corona-Verlauf schützen. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Forschenden der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) zu Risikofaktoren schwerer COVID-Verläufe.

Die Mehrzahl der Rheumamedikamente ist auch bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 sicher einsetzbar. Einige Wirkstoffe scheinen sogar vor schweren Verläufen der COVID-19-Erkrankung zu schützen. Einzelne Medikamente gegen entzündlich-rheumatische Erkrankungen stehen jedoch im Zusammenhang mit komplizierten Verläufen. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Forschenden der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) zu Risikofaktoren schwerer COVID-Verläufe. Die DGRh weist darauf hin, dass die Ergebnisse sorgfältig interpretiert werden müssen. PatientInnen sollten sich immer individuell mit ihren behandelnden RheumatologInnen beraten und keinesfalls Medikamente selbständig absetzen. Eine hohe Impfrate bleibt auch für Menschen mit Rheuma der wichtigste Schutz vor einem schweren Verlauf einer COVID-19 Erkrankung.

https://dgrh.de/Start/DGRh/Presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen/2021/Pressemitteilung-Nr.-21-2021.html

Berliner Zeitung 28.10.2021
Berliner Forscher finden Ursache für schwere Covid-Verläufe. Neue Studie von Forschern der Charité und des Leibniz-Instituts Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) im Fachmagazin Nature

Ein Botenstoff im Körper blockiert bei manchen Menschen das Immunsystem, sagen Wissenschaftler der Charité und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin.

https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/berliner-forscher-finden-ursache-fuer-schwere-covid-verlaeufe-li.190907

Frankfurt Live 27.10.2021
SARS-CoV-2 bringt Immunreaktion durcheinander. Berliner Forscher der Charité und des Leibniz-Instituts DRFZ entdeckten falsches Timing der Abwehrkräfte

Den Botenstoff TGFβ nutzt der Körper normalerweise dazu, die Immunreaktion am Ende einer Infektion wieder herunterzufahren. Bei schweren COVID-19-Verläufen schüttet er den Botenstoff jedoch schon zu Beginn der Infektion aus – und blockiert so die frühe Bekämpfung des Erregers durch das angeborene Immunsystem. Das zeigt eine Studie der Charité und des Leibniz-Instituts DRFZ, die jetzt in Nature erschienen ist.

http://www.frankfurt-live.com/sars-cov-2-bringt-immunreaktion-durcheinander-136537.html

 

 

MDR Wissen 26.10.2021
Schwere Covid-19-Verläufe: Wie das Immunsystem verwirrt wird

Diesen Mechanismus haben Forscher der Berliner Charité und des Leibniz-Instituts DRFZ entdeckt und jetzt in einer neuen Studie im Magazin "nature" beschrieben

Forscher der Berliner Charité haben entdeckt, dass Menschen mit einem schweren Covid-19-Verlauf einen bestimmten dämpfenden Botenstoff zu früh ausschütten und das Virus anschließend die typischen Schäden anrichtet.

https://www.mdr.de/wissen/covid-corona-schwerer-verlauf-angeborene-immunabwehr-verwirrt-100.html

Wissenschaft.de 26.10.2021
COVID-19: Gestörtes Immun-Timing bei schweren Fällen

„Unsere Daten zeigen, dass NK-Zellen bei Patienten mit schwerem COVID-19 zwar früh aktiviert wurden, aber dann durch TGFβ gleich wieder blockiert werden“, sagt Co-Autor Mir-Farzin Mashreghi vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin

Was ist im Körper schiefgelaufen, wenn eine SARS-CoV-2-Infektion Menschen ins Krankenhaus bringt? Eine Studie zeigt nun, dass bei schweren COVID-19-Verläufen schon zu Beginn ein Botenstoff ausgeschüttet wird, der normalerweise am Ende von Infektionen das Immunsystem herunterfährt. Dadurch wird offenbar die Bekämpfung der Erreger durch Killerzellen des angeborenen Immunsystems beeinträchtigt. Möglicherweise steckt in den Befunden Potenzial für die Entwicklung von Medikamenten, die schwere Verläufe der Erkrankung verhindern, sagen die Forscher.

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Siglo XXI 26.10.2021
Un estudio apunta que la COVID-19 altera el ritmo de la respuesta inmunitaria

Estudio de la Charité - Universitätsmedizin Berlin y del Centro Alemán de Investigación del Reumatismo DRFZ de la Asociación Leibniz de Berlín publicado en la revista científica "Nature".

MADRID, 26 (EUROPA PRESS)
Una vez que la infección está controlada, el organismo normalmente utiliza un mensajero bioquímico conocido como TGFB para reducir su respuesta inmunitaria. Sin embargo, en el caso de la COVID-19 grave, este mensajero se libera al principio de la infección, bloqueando así el control temprano del patógeno por parte del sistema inmunitario innato, según un estudio realizado por la Charité – Universitätsmedizin Berlin y el Centro Alemán de Investigación del Reumatismo de la Asociación Leibniz de Berlín que se ha publicado en la revista ‘Nature’.

https://www.diariosigloxxi.com/texto-ep/mostrar/20211026183327/estudio-apunta-covid-19-altera-ritmo-respuesta-inmunitaria

Science Magazine 25.10.2021
Nature article: SARS-CoV-2 disrupts timing of immune response

Study by Charité – Universitätsmedizin Berlin and the Leibniz Association’s German Rheumatism Research Center Berlin (DRFZ)

Once an infection is under control, the body normally uses a biochemical messenger known as TGFβ to downgrade its immune response. In severe COVID-19, however, this messenger is released at the very beginning of the infection, thus blocking the early control of the pathogen by the innate immune system. This was the conclusion of a study by Charité – Universitätsmedizin Berlin and the Leibniz Association’s German Rheumatism Research Center Berlin (DRFZ), which has now been published in Nature*. The early production of the immune-dampening TGFβ messenger appears to be a hallmark of COVID-19 and has not been observed in other types of pneumonia. Correction of the immune system’s faulty timing may therefore offer a new strategy for preventing severe disease.

https://scienmag.com/nature-article-sars-cov-2-disrupts-timing-of-immune-response/

Informationsdienst Wissenschaft 13.10.2021
Asthma bei Kindern zeigt sich im Blut

Studie unter Mitarbeit von Dr. Henrik Mei vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ)

Asthma kommt bei Kindern häufiger vor als bei Erwachsenen. Beim allergischen Asthma bewirken Reizstoffe aus der Umwelt, dass der Körper Proteine bildet, die eine Verengung der Atemwege auslösen. „Obwohl die Ursprünge von allergischem Asthma oftmals im Kindesalter liegen, war bislang noch nicht im Detail verstanden, wie die Zellen des Immunsystems daran beteiligt sind“, erklärt Magdalena Huber aus dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der Philipps-Universität Marburg; sie tat sich für die Studie mit den Arbeitsgruppen von Professorin Dr. Bianca Schaub des Dr. von Haunerschen Kinderspitals am LMU Klinikum München sowie von Dr. Henrik Mei am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) zusammen.

https://idw-online.de/de/news777450

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