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DRFZ in den Medien

Ausgewählte Medienberichte über das DRFZ

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Aktuell ausgewählte Beiträge des Wissenschaftlichen Direktors, Prof. Andreas Radbruch, haben wir auf einer eigenen Seite zusammen gefasst.

Berliner Zeitung 20.05.2022
Warum das Verfassungsgericht die Pflege-Impfpflicht bestätigt

Berlin - Die Pflicht für das Pflege- und Gesundheitspersonal zur Impfung gegen Covid-19 ist am Donnerstag vom Bundesverfassungsgericht bestätigt worden. Das höchste deutsche Gericht in Karlsruhe hat damit eine Verfassungsbeschwerde gegen die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht zurückgewiesen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) begrüßte die Entscheidung.

Währenddessen ist weiterhin unklar, wie viele Impfungen exakt förderlich sind, wie der Berliner Immunologie-Professor Andreas Radbruch als Einzelsachverständiger Ende März im Bundestag vortrug, als es um die Beratungen zur allgemeinen Impfpflicht ging.

Andreas Radbruch: „Wird der gleiche Impfstoff in der gleichen Dosis und ins gleiche Gewebe verimpft, verhindern die Antikörper des immunologischen Gedächtnisses, die aus vorherigen Impfungen stammen, eine effektive Immunreaktion“, so der Experte, „es gibt also spätestens nach der 5. Impfung keinen Schutz vor Infektion durch das Boostern.“ Stattdessen sei zweimal impfen oder einmal genesen besser als dreimal impfen, um die Anpassungsfähigkeit des immunologischen Gedächtnisses zu erhalten. Eine allgemeine Impfpflicht werde es stattdessen erschweren, bei künftigen Infektionswellen angepasst impfend zu reagieren. (mit dpa)

Warum das Verfassungsgericht die Pflege-Impfpflicht bestätigt (berliner-zeitung.de)

Merkur 05.05.2022
Blutgruppen beeinflussen Ansteckungsgefahr: Studie liefert neueste Erkenntnisse zu Corona
Einer Studie zufolge hängt die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus auch von der eigenen Blutgruppe ab. Eine Blutgruppe neigt demnach zum Superspreader.

Die Autoren der Studie hätten gezeigt, „dass wenn die Viren bei der Ansteckung von jemand kommen, der die Blutgruppen A, B oder AB hat, sie es schwer haben, jemanden anzustecken, der Antikörper gegen A und B hat – und das sind Menschen mit der Blutgruppe 0“, erklärte der Berliner Immunologe Prof. Andreas Radbruch der Bild. Heißt: Menschen mit der Blutgruppe 0 bekommen demnach seltener Corona. Die Gefahr, dass sie sich mit dem Virus anstecken, ist geringer.

Das habe der Einschätzung von Radbruch nach einen plausiblen Grund. Denn: Menschen mit der Blutgruppe 0 könnten nur von der gleichen Gruppe Blut gespendet bekommen. Deshalb würden sich diese Menschen am seltensten mit einem Coronavirus infizieren. Umgekehrt neige jemand mit der Blutgruppe 0 eher zum „Superspreader“, da sein oder ihr Blut Menschen mit allen anderen Blutgruppen gespendet werden kann. Der Studie zufolge sind Infektionen zwischen Menschen, deren Blutgruppen nicht zueinanderpassen, wesentlich seltener.

https://www.merkur.de/welt/null-studie-erkenntnisse-coronavirus-blutgruppen-ansteckungsgefahr-infektion-zr-91518817.html

Berliner Morgnpost 04.05.2022
Mehr als 25 Millionen registrierte Corona-Fälle
Mit einem Wert von 591,8 liegt die Sieben-Tage-Inzidenz erneut niedriger als am Vortag. Das RKI meldet zudem 106.631 Neuinfektionen.

Angesichts von Ergebnissen der RKI-Modellierung sprach Andreas Radbruch, Immunologe vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin, von einer guten Nachricht: Zumindest unter den Erwachsenen und Menschen ab 60 Jahren gebe es mit 3,5 beziehungsweise 4,3 Prozent nur noch sehr wenige, die bisher weder geimpft noch mit dem Virus in Kontakt gekommen sein dürften.

Immunologe Radbruch betonte, dass geimpfte Genesene einen sehr viel effektiveren Schutz vor Reinfektion hätten als nur Genesene oder nur Geimpfte.

Mehr als 25 Millionen registrierte Corona-Fälle – Berliner Morgenpost

Charité-Pressemitteilung 26.04.2022
Förderung von Vorhaben in Humangenetik und Immunologie

Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben das Auswahlgremium der Europäischen Kommission überzeugt.

ERC Advanced Grants gehören zu den höchstdotierten europäischen Auszeichnungen. Jeweils rund 2,5 Millionen Euro stehen den Projekten zur Umsetzung zur Verfügung.

Mit Prof. Dr. Chiara Romagnani erhält eine weitere Forschende der Berliner Universitätsmedizin die Auszeichnung eines ERC Advanced Grants. Das Vorhaben wird am Leibniz-Institut Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) angesiedelt sein – hier und an der Charité leitet die Immunologin eine gemeinsame Arbeitsgruppe.
Prof. Romagnani beschäftigt sich seit Beginn ihrer Forschungslaufbahn mit dem angeborenen Immunsystem. In ihren Arbeiten konnte sie zeigen, dass auch natürliche Killerzellen (NK-Zellen) die Fähigkeit haben, sich als Reaktion auf Virusinfektionen klonal zu vermehren und auf lange Zeit im Menschen zu überleben. Diese Eigenschaften galten bis dahin als exklusiv für adaptive Gedächtniszellen.
In dem nun geförderten ERC-Projekt MEM-CLONK (Imprinting und Klonalität des Gedächtnisses menschlicher NK-Zellen) wird sie die molekularen Mechanismen untersuchen, die die epigenetische Umstrukturierung, die klonale Selektion und die Aufrechterhaltung von NK-Gedächtniszellen steuern. Basierend auf diesem Wissen soll es möglich werden, antivirale und antitumorale Zelltherapien zu entwickeln.
Charité Press release - 26.04.2022
Funding for projects in the fields of human genetics and immunology

Researchers from Charité – Universitätsmedizin Berlin have succeeded in convincing the European Commission’s selection committee of the value of their research proposals.

Advanced Grants are one of the most generous European funding schemes available. Each project has been awarded approximately € 2.5 million in funding.

Another Charité researcher being recognized with an ERC Advanced Grant is Prof. Dr. Chiara Romagnani. The project will be based at both Charité and the German Rheumatism Research Center Berlin (DRFZ), where the immunologist leads a joint research group.
Prof. Romagnani has dedicated her entire research career to the study of the innate immune system. Her findings have shown that natural killer cells (NK cells) are capable of clonal proliferation in response to viral infections, remaining active inside the human body for a long time. Previously, these characteristics had been thought to be associated exclusively with adaptive memory cells.
As part of the ERC-funded MEM-CLONK (imprinting and clonality in human NK cell memory) project, Prof. Romagnani will study the molecular mechanisms regulating epigenetic restructuring, clonal selection, and the maintenance of NK memory cells. It is hoped that findings from this research will enable the development of cell therapies against viral infections and cancers.
Spiegel Online 25.04.2022
Covid-19-Studie
Impfschutz durch Booster nimmt nach drei Monaten ab

Wie lange schützt die Coronaimpfung vor schweren Erkrankungen durch Delta und Omikron? Pfizer hat das untersuchen lassen. Das Ergebnis legt nahe, dass weitere Impfdosen nötig sein könnten – zumindest bei Älteren.

Dass dagegen junge, gesunde Menschen noch keine zweite Boosterimpfung benötigten, bestätigten Fachleute jüngst in einer Videoschalte: Das Abfallen der Antikörperspiegel nach einer Infektion oder Impfung sei »ein ganz normaler Vorgang«, sagte der wissenschaftliche Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin, Andreas Radbruch. Es sei dann zwar weniger Masse vorhanden, aber die Qualität der Antikörper nehme zu – »und zwar ganz drastisch«.

Dieser sehr wichtige Prozess, die sogenannte Affinitätsreifung, dauere etwa ein halbes Jahr und könne nicht abgekürzt werden: Wer nun einen zweiten Booster in Erwägung ziehe, könne vor diesem Hintergrund »gut warten bis zum Herbst«, um diesen Prozess nicht zu unterbrechen. Für Menschen mit einem durch das Alter oder Krankheit geschwächten Immunsystem sei dagegen eine vierte Impfung jetzt schon empfehlenswert, weil sie oft erst nach der dritten oder gar vierten Impfung einen ähnlichen Immunschutz aufbauen wie Gesunde nach der zweiten Impfung

Corona-Impfung: Impfschutz durch Booster nimmt nach drei Monaten ab – DER SPIEGEL

SAT 1 News 31.03.2022
Corona-Viertimpfung schon ab 60 Jahren?

Für den Immunologen Andreas Radbruch vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin sprechen etwa die derzeit "relativ harmlose Virusvariante" und eine "exzellente" Grundimmunisierung momentan gegen Viertimpfungen für weitere Gruppen: "Durch eine vierte Impfung jetzt nehmen wir uns die Möglichkeit, im Herbst durch angepasste Impfstoffe auf eine vielleicht gefährlichere Virusvariante noch zu reagieren, weil das Immunsystem dann eventuell gar nicht mehr oder nur noch sehr schwach reagiert."

Für welche Gruppen macht ein zweiter Corona-Booster Sinn? Dazu Fragen und Antworten.

https://www.sat1.de/news/politik/viertimpfung-ab-60-jahren-das-ist-der-aktuelle-stand-107537

Brigitte - 09.03.2022
Vor allem Frauen betroffen
Autoimmunerkrankung - was hilft?
Multiple Sklerose, Rheuma, Morbus Crohn:
Eine Autoimmunerkrankung ist schwer in den Griff zu kriegen und wird meist zu spät erkannt. Aber es gibt spannende neue Therapie-Ansätze.

"Im ersten halben Jahr werden die Karten gelegt", so Prof. Angela Zink vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum in Berlin.

Selbst die richtige Diagnose bedeutet noch lange nicht, dass die Beschwerden auch ernst genommen werden. “Ein bisschen Darm, sagen manche Kollegen”, berichtet Gastroenterologe Schreiber von den Erfahrungen seiner Patientinnen und Patienten mit Morbus Crohn. Erst einmal abzuwarten, wie manchmal geraten wird, kann gefährlich werden. Gelenkrheuma lässt sich, wenn es rechtzeitig behandelt wird, sogar noch ganz zum Stillstand bringen. “Im ersten halben Jahr werden die Karten gelegt”, so Prof. Angela Zink vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum in Berlin.

https://www.brigitte.de/gesund/gesundheit/immunsystem–autoimmunerkrankung—was-hilft–10199744.html

Deutsche Rheuma-Liga | News 08.03.2022
Wie wirkt sich eine SARS-CoV-2-Infektion auf Menschen mit Rheuma aus? Dieser Frage sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler intensiv nachgegangen.

Zu den Autorinnen: Privatdozentin Dr. Anja Strangfeld ist Gruppenleiterin Pharmakoepidemiologie am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin. Privatdozentin Dr. Anne C. Regierer ist dort als stellvertretende Gruppenleiterin Pharmakoepidemiologie tätig.

Zu Beginn der Coronapandemie war die Verunsicherung über die Auswirkungen einer SARS-CoV-2-Infektion auf Patienten mit rheumatischen Erkrankungen sehr groß. Das galt sowohl für die Patienten als auch für die Ärzte. Schließlich gab es keinerlei Daten über die Infektion, und so war es kaum möglich, das Risiko insbesondere für chronisch erkrankte Menschen einzuschätzen. Die wissenschaftlichen Fachgesellschaften initiierten deshalb sehr schnell verschiedene Forschungsprojekte, um die Datenlage zu verbessern.

https://www.rheuma-liga.de/unser-einsatz/rheumaforschung/aktuelles-aus-der-rheumaforschung/detailansicht/corona-und-rheuma-forschungsprojekte-fuer-bessere-datenlage

RTL News 24. Februar 2022
Rheuma ist keine Alte-Leute-Krankheit! „Jedes 1.000 Kind in Deutschland betroffen“ sagt Prof. Kirsten Minden, Leiterin der AG Kinder- und Jugendrheumatologie am DRFZ
Schock-Diagnose Rheuma. Eine Alte-Leute-Krankheit? Falsch! Fakt ist: In Deutschland ist jedes tausendste Kind von Rheuma betroffen.
Kinder- und Jugendrheumatologin Prof. Kirsten Minden  schlägt im RTL-Interview Alarm: “Nur wenige wissen, dass Rheuma auch bei Kindern auftreten kann. Deshalb wird häufig zu spät daran gedacht.” Dann kann es schon zu spät sein.
Frankfurter Rundschau 24.01.2022
Corona-Impfung und Rheuma-Erkrankung – Studie enthüllt neue Details zu Folgen

Die häufigsten Impfreaktionen waren laut der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie kurze lokale und systemische Reaktionen, etwa Rötungen oder Schmerzen an der Einstichstelle. „Eine der häufigsten Sorgen von Menschen mit entzündlichen RMDs ist, dass die Covid-Impfung die rheumatische Grunderkrankung aufflammen lässt“, sagt Privatdozentin Anja Strangfeld vom Programmbereich Epidemiologie am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum in Berlin.

Nur wenige Rheuma-Patient:innen bekamen nach Corona-Impfung „meist milden“ Krankheitsschub

Strangfeld ist eine Autorinnen der Covax-Studie. Diese belege einen „meist milden und kurzfristig verlaufenden Krankheitsschub“ bei 4,4 Prozent der Patientinnen und Patienten. Lediglich in 0,6 Prozent der Fälle sei der Schub schwerwiegend ausgefallen. Mehr als 98 Prozent hätten zuvor ihre normale Rheumamedikation unverändert fortgesetzt.

Die erhobenen Daten wurden auch herangezogen, um die Wirksamkeit der Impfung zu untersuchen, so Strangfeld. Nur bei 0,7 Prozent der Geimpften mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen kam es demnach zu einer Durchbruchsinfektion. Die Daten waren allerdings zwischen Februar und Juli 2021, also noch vor dem Auftauchen von Omikron, erfasst worden. (Pamela Dörhöfer)

https://www.fr.de/wissen/corona-impfung-rheuma-auswirkungen-folgen-studie-impfstoff-91254599.html

Wheat-a-baic: Weizen im Fokus der Wissenschaftler 24.01.2022
Ziel dieses Projektes ist es, die Weizenallergie und -unverträglichkeit vom Säuglings- bis zum Erwachsenenalter hinsichtlich Häufigkeit, Mechanismen und klinischer Ausprägung zu untersuchen.

Teilprojekt 6:
Musterkennung für die diagnostische Unterscheidung von Weizenallergie und -intoleranz
Prof. Dr. Ria Baumgrass, Deutsches Rheuma-Forschungszentrum, Berlin

Musterkennung für die diagnostische Unterscheidung von Weizenallergie und -intoleranz

Prof. Dr. Ria Baumgrass, Deutsches Rheuma-Forschungszentrum, Berlin

Jede erfolgversprechende diätetische Behandlung (Karenzkost) sollte auf einer sicheren Diagnostik von Weizenallergie und -intoleranz beruhen. Die dafür bislang verfügbaren diagnostischen Tests wie Hauttest oder Nachweis von spezifischem IgE sind jedoch sehr unzuverlässig. Klarere Aussagen verspricht der Basophilen-Aktivierungs-Test (BAT), der in der Forschung, nicht aber in der klinischen Routine bereits für andere Allergene eingesetzt wird. Um ihn in der regulären Diagnostik der Weizenallergie zu nutzen, müssen essentielle Probleme gelöst werden. Dazu gehören die Wahl der Testallergene, die Optimierung der Biomarker, die Erhöhung der Empfindlichkeit und die Gewährleistung der Reproduzierbarkeit des BAT-Assays.

https://www.daab.de/forschung/wheat-a-baic/

DGRh 17.01.2022
Studie: COVID-19-Impfstoffe auch für Menschen mit Rheuma verträglich und wirksam

PD Dr. med. Anja Strangfeld, Programmbereich Epidemiologie am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) in Berlin und eine der Autorinnen der COVAX-Studie:
"Eine der häufigsten Sorgen von Menschen mit entzündlichen RMDs ist, dass die COVID-Impfung die rheumatische Grunderkrankung aufflammen lässt."

PatientInnen mit entzündlichen oder autoimmunen rheumatischen und muskuloskelettalen Erkrankungen (RMD) vertragen COVID-Impfstoffe gut. Dies zeigen die Ergebnisse der europäischen COVAX-Studie mit Registerdaten von mehr als 5.000 PatientInnen.

https://dgrh.de/Start/DGRh/Presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen/2022/Pressemitteilung-Nr.-1-2022.html

Heilpraxis.net 16.01.2022
COVID-19: Diese Personengruppe braucht dritte Impfung zum Schutz

Aber die Wirkung der Impfung nimmt mit der Zeit ab. „Krankheitsausbrüche bei älteren Geimpften geben Anlass zur Sorge, und so wir fragten uns, wie zuverlässig eine Impfung bei Älteren zu einer guten Immunreaktionen führt“, so Dr. Henrik Mei vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ), ein weiterer Leitautor.

Die COVID-19-Impfstoffe schützen zwar effektiv vor schweren Erkrankungen, doch Studien belegen, dass der Impfschutz mit der Zeit nachlässt und die Immunantwort schwächer ausfällt. Dies trifft besonders auf bestimmte Personengruppen, wie etwa Ältere, zu. Eine Auffrischungsimpfung („Boostern“) erhöht den Impfschutz wieder deutlich.

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Pressemeldung IDW online 11.01.2022
Coronavirus-Pandemie: Boostern hilft Hochbetagten

Marburger Mediziner in Kooperation mit der Gruppe von Henrik Mei vom DRFZ überprüfen Immunreaktion in älteren Geimpften, veröffentlicht in Nature Microbiology.

Menschen über achtzig Jahre benötigen teils eine dritte Impfung gegen das Coronavirus, um gut auf den Impfstoff der Firma Biontech anzusprechen.

Das hat ein Team aus Marburg, Berlin und Frankfurt am Main herausgefunden, indem es ermittelte, welche Immunreaktion die Geimpften aufweisen. Die Forschungsgruppe berichtet im Fachblatt Nature Microbiology über ihre Ergebnisse.

Coronavirus-Pandemie: Boostern hilft Hochbetagten

t-online 07.01.2022
Interview: Immunologe Andreas Radbruch macht Hoffnung

Bringt Omikron die Wende? "Es sieht sehr gut aus!"

Erst zwei Pikse, dann Boostern  jetzt wird in Israel bereits die vierte Spritze verabreicht. Was ist sinnvoll? Ein Experte erklärt den derzeitigen Wissensstand. 

Wie viele Spritzen brauchen wir, um Corona in den Griff zu bekommen? Angesichts der Gefahr durch die Omikron-Variante startete Israel bereits eine Impfkampagne für den vierten Piks für Ältere und Immungeschwächte. Doch erste Ergebnisse sind eher bescheiden. Brauchen wir so viele Impfungen wirklich? t-online fragte den Immunologen Andreas Radbruch.

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91434358/corona-pandemie-bringt-omikron-die-wende-es-sieht-sehr-gut-aus-.html

Deutschlandfunkkultur 05. Januar 2022
Interview mit Andreas Radbruch, wissenschaftlicher Direktor des DRFZ

„Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben“

Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich auch in Deutschland schnell aus. Nun wurden die Regeln für die Dauer der Isolation und Quarantäne für bestimmte Berufsgruppen gelockert. Der Immunologe Andreas Radbruch sieht darin die „Kapitulation der Zero-Covid-Fraktion“.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/kontakte-reduzieren-oder-mehr-boostern-wie-koennen-wir-normalitaet-denken-dlf-kultur-f2215b1e-100.html

Bild 25.12.2021
Berufsbezogene Impfpflicht kommt!

Wie schützt sich die Pflege jetzt ganz schnell gegen Omikron?
Fragen an Prof. Andreas Radbruch, Präsident der Europäischen Vereinigung Immunologischer Fachgesellschaften (EFIS) und Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums

„Die erste Impfung würde im Januar mit dem alten mRNA-Impfstoff erfolgen, Moderna oder BioNTech. Die zweite Impfung, frühestens vier Wochen danach, sollte dann aber im Februar bereits mit dem ,angepassten‘ Impfstoff erfolgen, alles andere macht keinen Sinn, wenn Omikron sich auch bei uns so ausbreitet wie andernorts“, erklärt Prof. Andreas Radbruch, Präsident der Europäischen Vereinigung Immunologischer Fachgesellschaften (EFIS).

https://www.bild.de/ratgeber/2021/ratgeber/impfpflicht-kommt-wie-schuetzt-sich-die-pflege-jetzt-gegen-omikron-78641230.bild.html

Gesundheitsstadt Berlin 21.12.2021
Hat mein Kind Rheuma?

Jedes Jahr erkranken laut Deutscher Rheuma-Liga in Deutschland rund 1.200 Kinder an der JIA, etwa 15.000 Kinder und Jugendliche sind hierzulande insgesamt von der chronischen Gelenkentzündung betroffen, so das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum Berlin. Experten rechnen allerdings mit einer hohen Dunkelziffer, weil Rheuma bei Kindern nicht leicht zu erkennen ist.

Rheuma – da denkt man erst mal an alte Leute. Dabei können auch Kinder und Jugendliche von dieser Autoimmunkrankheit betroffen sein. Bei Kindern ist sie allerdings nicht leicht zu erkennen und zu diagnostizieren. Wird Kinderrheuma aber früh und konsequent behandelt, stehen die Chancen gut, dass die Kinder ein weitgehend normales Leben führen können. Worauf Eltern achten sollten.

https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/hat-mein-kind-rheuma-15727/

Medical Tribune 20.12.2021
Heller Hautkrebs unter Biologika?

Entwickeln Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) unter dem DMARD* Abatacept häufiger nicht-melanotischen Hautkrebs? Wie hoch das Risiko für Basalzell- und Plattenepithelkarzinome unter verschiedenen DMARD-Therapien tatsächlich ist, untersuchten nun Dr. Imke Redeker vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin und Kollegen mithilfe des Deutschen RABBIT-Registers.

Rheumatoide Arthritis – Heller Hautkrebs unter Biologika?
Autor: Stephanie Käufl

Verdachtsmomente gegen Abatacept hinsichtlich der Entstehung von Plattenepithel- und Basalzellkarzinomen scheinen sich zu bestätigen.

Entwickeln Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) unter dem DMARD* Abatacept häufiger nicht-melanotischen Hautkrebs? Darauf deutet zumindest eine aktuelle schwedische Studie hin. Wie hoch das Risiko für Basalzell- und Plattenepithelkarzinome unter verschiedenen DMARD-Therapien tatsächlich ist, untersuchten nun Dr. Imke Redeker vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin und Kollegen mithilfe des Deutschen RABBIT-Registers.

https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/heller-hautkrebs-unter-biologika/

Informationsdienst Wissenschaft 20.12.2021
Neue Empfehlungen der DGRh: Rheuma-Therapie vor Operationen nur kurz unterbrechen

Bei Patienten, die auf Glukokortikoide angewiesen sind, sollte die Dosis so weit wie möglich gesenkt werden, rät Dr. med. Katinka Albrecht, Mitglied der DGRh-Kommission Pharmakotherapie. „Wir betrachten eine Dosis von 10 mg Prednisonäquivalent pro Tag als Limit. Je niedriger die Dosis ist, desto besser.“ Neue größere Studien haben laut der kommissarischen Gruppenleitung am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) bestätigt, dass die Steroiddosis der entscheidende Faktor für das Infektionsrisiko ist.

Neue Empfehlungen der DGRh: Rheuma-Therapie vor Operationen nur kurz unterbrechen

Anna Julia Voormann Geschäftsstelle der DGRh
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.

Das erhöhte Infektionsrisiko nach chirurgischen Ein-griffen macht bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen eine vorübergehende Anpassung der antientzündlichen Basistherapie erforderlich. Die Medikationspausen können aufgrund neuer Studienergebnisse jedoch verkürzt werden, wobei für die einzelnen Wirkstoffe unterschiedliche Regeln gelten. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) hat ihre Empfehlungen deshalb aktualisiert und dabei neu zugelassene Wirkstoffe berücksichtigt. Die evidenzbasierten Empfehlungen der Fachgesellschaft sind nun in der Zeitschrift für Rheumatologie (ZfR) publiziert.

https://idw-online.de/de/news785946

t-online 10.12.2021
Interview mit Andreas Radbruch
Boostern gilt als Gebot der Stunde. Die dritte Impfung bietet eigentlich einen guten Schutz vor den vorherrschenden Corona-Varianten. Doch es gibt ein Problem mit neuen Varianten.

Bis Weihnachten sollen 30 Millionen Menschen in Deutschland geimpft werden, nur wenige Pikse davon sind Erstimpfungen. Vor allem wird geboostert. Für Ältere und Immungeschwächte hat diese dritte Impfung Vorteile. Aber nicht nur diese Menschen sollen sich boostern lassen, sondern alle, die bereits zwei Impfungen hinter sich haben. Was steckt dahinter? Und was gilt für die neue Variante Omikron? t-online fragte den Immunologen Andreas Radbruch.

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91271934/immunologe-ueber-omikron-die-booster-impfung-ist-zum-schutz-der-ungeimpften.html

t-online 01.12.2021
Lockdown für alle? Experte im Video: "Langsam reicht's!" Der Immunologe Dr. Andreas Radbruch (DRFZ) und der Epidemiologe Dr. Hajo Zeeb (BIPS) im Interview
In Deutschland gibt es immer mehr Superhotspots. Corona-Patienten müssen aus Bettennot quer durchs Land geflogen werden. Hilft nur noch ein Lockdown? Zwei Experten liefern vor der Kamera Antworten.
Der Immunologe Dr. Andreas Radbruch und der Epidemiologe Dr. Hajo Zeeb legen dabei nicht nur die Fehler der bisherigen Pandemiebekämpfung offen, sie sprechen auch aus, was wirklich notwendig wäre, um die Lage wieder zu beruhigen.
Bild 01.12.2021
Immunologie-Professor Radbruch klärt auf: Warum werden wir alle mit den mRNA-Impfstoffen Biontech oder Moderna geboostert?

„Die mRNA-Impfstoffe haben eine bessere Verträglichkeit, als man das je erwartet hätte“, erklärt Immunologe Prof. Andreas Radbruch (DRFZ), Mitglied der Wissenschaftsakademie Leopoldina: „Die neuen Impfstoffe, die vor der Zulassung stehen, sind aber auch sehr gut zur Auffrischung im kommenden Jahr geeignet.“

Die Impfstoffe Nuvaxovid von Novavax (USA) und das Vakzin des französisch-österreichischen Herstellers Valneva könnten in den kommenden Wochen und Monaten zugelassen werden.

Sie benutzen nicht ein Virus als Transportmittel wie AstraZeneca, Johnson & Johnson (Vektor-Impfstoffe) und auch nicht die mRNA-Technologie (Biontech, Moderna). Die Impfstoffe von Novavax und Valneva präsentieren den Zellen des Immunsystems Teile des Virus. Die bauen dann dagegen eine Immunantwort auf. Diese Teile können abgetötete Virenbestandteile sein (Valneva) oder künstlich hergestellte Virenproteine (Novavax).

„Das sind beides alt bekannte Technologien“, erklärt Prof. Radbruch: „Sie wirken breiter als ein mRNA-Impfstoff.“

https://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/gesundheit/immunologie-professor-erklaert-warum-boostern-wir-nur-mit-biontech-und-moderna-78409558.bild.html

JOURNALMED.DE 01. 12. 2021
Juvenile idiopathische Arthritis und Psoriasis-Arthritis: JAK-Inhibitor für Kinder und Jugendliche zugelassen. Stellungnahme von Prof. Dr. med. Kirsten Minden, DRFZ, Kinder- und Jugendrheumatologie
Prof. Dr. med. Kirsten Minden, DRFZ, Kinder- und Jugendrheumatologie:
„Der JAK-Inhibitor bietet einen neuen Wirkmechanismus, mit dem nun zulassungskonform viele Formen der JIA behandelt werden können. In der Zulassungsstudie wurden die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit bestätigt.“
Als erster und bislang einziger Januskinase(JAK)-Inhibitor hat Tofacitinib von der EU-Kommission die Zulassung zur Behandlung der aktiven polyartikulären juvenilen idiopathischen Arthritis (Rheumafaktor-positive oder -negative Polyarthritis und erweiterte Oligoarthritis) und der juvenilen Psoriasis-Arthritis erhalten.
Der JAK-Hemmer kann bei Patient:innen ab einem Alter von 2 Jahren eingesetzt werden, die auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs) nicht ausreichend angesprochen haben.
Prof. Dr. med. Kirsten Minden:
„Der JAK-Inhibitor bietet einen neuen Wirkmechanismus, mit dem nun zulassungskonform viele Formen der JIA behandelt werden können. In der Zulassungsstudie wurden die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit bestätigt.“
Arena Plus TV 23.11.2021
Wir fragen, Sie antworten! Folge 36 vom 23.11.2021
Wird es Überschätzt? Das sagt der Immunologe über das Boostern

Prof. Dr. Andreas Radbruch ist wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin und zugleich Immunologe. In der Sendung vom 29. September 2021, in der Prof. Dr. Radbruch ebenfalls zu Gast war, sagte er noch: „2G-Regel ist eine politische Frechheit“. Gemeint damit war die Feigheit der Politik eine Impfpflicht für Alle einzuführen. Jetzt gibt es immer mehr Stimmen, darunter Virologen und Immunologen, aber auch Politiker, die genau das fordern, was zuvor als “verfassungsrechtlich schwierig” bezeichnet wurde.

Wir sprechen mit dem Experten über die aktuelle Corona-Situation, darunter zu den neuen Maßnahmen, insbesondere in Bayern und Sachsen, wo es wieder (Teil-)Lockdowns und Kontaktbeschränkungen gibt, aber eben auch über die nun flächendeckend eingeführte 2G und neuerdings auch 2Gplus-Regel. Was sagt der Mediziner zur aktuellen Situation und vor allem zu den neuen Maßnahmen und der Situation, wie sie aktuell in ganz Deutschland herrscht? Wie bewertet der Immunologe den eindringlichen Appell, sich möglichst schnell boostern zu lassen, vorausgesetzt die letzte Corona-Impfung liegt schon sechs Monate zurück? All das und noch mehr in der 36. Ausgabe unseres Expertentalks.

https://arena-plus.tv/Expertentalk_Folge36

t-online 23.11.2021
Interview mit Andreas Radbruch: Infiziert trotz Impfung: Berichte über sogenannte Impfdurchbrüche häufen sich. Was taugen die Impfungen? Ein Experte stellt klar: Sie sind hochpotent.
Durchbruchinfektionen verunsichern viele. Im letzten Wochenbericht des Robert Koch-Instituts wurden knapp 215.000 solcher Fälle gemeldet (Stand: 18.11.2021).
Angesichts von über 56 Millionen Deutschen, die vollständig geimpft sind, ist die Zahl verschwindend gering. Doch klar ist: Hier handelt es sich um bestätigte Fälle. Die Dunkelziffer ist viel höher.
Taugen die Vakzine nichts? t-online fragte den Immunologen Dr. Andreas Radbruch.
DSMZ 22.11.2021
Neue Sprecher des Leibniz PostDoc-Netzwerks:
Dr. Sami Ullah vom Leibniz-Institut DSMZ
Dr. Marta Ferreira-Gomes vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum in Berlin

Auf der fünften Jahrestagung des Leibniz PostDoc-Netzwerks am 11. und 12. November 2021 wurde der Wissenschaftler Dr. Sami Ullah vom Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in Braunschweig, zum Sprecher des Netzwerks gewählt. Der Biologe teilt sich diese Rolle mit Dr. Marta Ferreira-Gomes vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum in Berlin.

https://www.dsmz.de/press/press-releases/singleview/dsmz-personalia-dr-sami-ullah-ist-neuer-sprecher-des-leibniz-postdoc-netzwerks

Deutsche Rheuma-Liga Presseportal 17.11.2021
Fünf Forschungspreise für innovative Ideen im Kampf gegen Rheuma verliehen - 2 davon erhalten DRFZ-Mitarbeiter:innen
Lisa Budzinski und Alexandra Damerau gemeinsam mit Timo Gaber sind Preisträger:innen des Ideenwettbewerbs der Deutschen Rheumastiftung. Wir gratulieren! Lisa Budzinski aus der Gruppe von Prof. Hyun-Dong Chang am DRFZ hat das Auswahlkomitee mit ihrem Projekt zur „Individualdiagnostik für das Sjögren-Syndrom über die Mikroflora“ überzeugt.
Die beiden Kolleg:innen aus der DRFZ-Liaison-Gruppe von Prof. Frank Buttgereit von der Charité, Alexandra Damerau, Doktorandin, und Dr. Timo Gaber, Wissenschaftler, konnten mit ihrem Projekt „Pathologischer Metabolismus synovialer Fibroblasten als Treiber von Gelenkerkrankungen und Ziel für neue Therapien“ die Jury ebenfalls begeistern.
Deutsche Lungenstiftung e.V. 15.11.2021
Asthma bei Kindern zeigt sich auch im Blut. Dr. Henrik Mei vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) war an der Studie beteiligt.
Bei allergischem Asthma im Kindesalter verändern sich die Immunzellen. Bestimmte molekulare Merkmale von Immunzellen lassen sich daher dazu verwenden, um allergisches Asthma im Kindesalter besser immunologisch zu charakterisieren und dann künftig gezielter behandeln zu können.
Für die Studie tat Magdalena Huber aus dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der Philipps-Universität Marburg sich mit den Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Bianca Schaub des Dr. von Haunerschen Kinderspitals am LMU Klinikum München sowie von Dr. Henrik Mei am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) zusammen.
Nordbayern.de 13.11.2021
Zahl der Impfdurchbrüche steigt- über 37.000 Geimpfte in Bayern infiziert - warum das nicht das große Problem ist erklärt der Immunologe Andreas Radbruch

Durchbruchinfektionen würden angesichts der vom Körper schnell wieder angeworfenen Antikörper-Produktion in aller Regel schnell eingedämmt und verlaufen dann relativ mild, erklärt der Immunologe Andreas Radbruch von der Charité-Universitätsmedizin in Berlin. Nach der Impfung ist man aufgrund der beständigen Antikörper-Produktion im Knochenmark nicht mehr wehrlos gegen eine Infektion

https://www.nordbayern.de/region/uber-37-000-geimpfte-in-bayern-infiziert-warum-das-nicht-das-grosse-problem-ist-1.11529619

Biermann Medizin 08.11.2021
Rheuma und COVID-19. Aktuelle Studie von Forschenden der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) zu Risikofaktoren schwerer COVID-Verläufe.

Eine aktuelle Studie zu Risikofaktoren für schwere Verläufe bei COVID-19-Patienten zeigt, dass TNF-Inhibitoren vor schweren Verläufen schützen könnten. Andere Medikamente stehen jedoch in Zusammenhang mit komplizierten Krankheitsverläufen.

Dies zeigt eine aktuelle Studie von Forschenden der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) zu Risikofaktoren schwerer COVID-Verläufe.

https://biermann-medizin.de/rheuma-und-covid-19/

GMX News 05.11.2021
Charité- und DRFZ-Studie zeigt: So kommt es zu schweren COVID-Verläufen

Eine neue Studie der Charité und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) untersucht Gründe für schwere COVID-Verläufe.

Was das überraschende Ergebnis mit der körpereigenen Immunantwort zu tun hat, erklärt Forscher Mir-Farzin Mashreghi.

Ein Gespräch über natürliche Abwehr, mögliche Therapieansätze und den Zusammenhang mit der COVID-Impfung.

https://www.gmx.net/magazine/wissen/wissenschaft-technik/charite-drfz-studie-zeigt-schweren-covid-verlaeufen-36316194

t-online 04.11.2021
Es scheint ein Paradox: Trotz Corona-Impfungen steht Deutschland wieder vor einer kalten Jahreszeit, die Beklemmung verursacht. Die Inzidenzen und auch die Todeszahlen steigen. Was erwartet uns? Fragen an Andreas Radbruch.

Die Inzidenzen steigen und die Impfquote stagniert. Die Politik sucht nach Lösungen und kündigt einen Freedom Day im März 2022 an. Wie kommt Deutschland durch den Corona-Winter? Ein Experte warnt.

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91080252/experte-warnt-corona-ist-nach-diesem-winter-nicht-vorbei-.html

 

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie 01.11.2021
Risiken bei Rheuma und COVID-19 untersucht: TNF-Inhibitoren könnten vor schwerem Corona-Verlauf schützen. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Forschenden der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) zu Risikofaktoren schwerer COVID-Verläufe.

Die Mehrzahl der Rheumamedikamente ist auch bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 sicher einsetzbar. Einige Wirkstoffe scheinen sogar vor schweren Verläufen der COVID-19-Erkrankung zu schützen. Einzelne Medikamente gegen entzündlich-rheumatische Erkrankungen stehen jedoch im Zusammenhang mit komplizierten Verläufen. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Forschenden der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) zu Risikofaktoren schwerer COVID-Verläufe. Die DGRh weist darauf hin, dass die Ergebnisse sorgfältig interpretiert werden müssen. PatientInnen sollten sich immer individuell mit ihren behandelnden RheumatologInnen beraten und keinesfalls Medikamente selbständig absetzen. Eine hohe Impfrate bleibt auch für Menschen mit Rheuma der wichtigste Schutz vor einem schweren Verlauf einer COVID-19 Erkrankung.

https://dgrh.de/Start/DGRh/Presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen/2021/Pressemitteilung-Nr.-21-2021.html

Berliner Zeitung 28.10.2021
Berliner Forscher finden Ursache für schwere Covid-Verläufe. Neue Studie von Forschern der Charité und des Leibniz-Instituts Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) im Fachmagazin Nature

Ein Botenstoff im Körper blockiert bei manchen Menschen das Immunsystem, sagen Wissenschaftler der Charité und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin.

https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/berliner-forscher-finden-ursache-fuer-schwere-covid-verlaeufe-li.190907

Frankfurt Live 27.10.2021
SARS-CoV-2 bringt Immunreaktion durcheinander. Berliner Forscher der Charité und des Leibniz-Instituts DRFZ entdeckten falsches Timing der Abwehrkräfte

Den Botenstoff TGFβ nutzt der Körper normalerweise dazu, die Immunreaktion am Ende einer Infektion wieder herunterzufahren. Bei schweren COVID-19-Verläufen schüttet er den Botenstoff jedoch schon zu Beginn der Infektion aus – und blockiert so die frühe Bekämpfung des Erregers durch das angeborene Immunsystem. Das zeigt eine Studie der Charité und des Leibniz-Instituts DRFZ, die jetzt in Nature erschienen ist.

http://www.frankfurt-live.com/sars-cov-2-bringt-immunreaktion-durcheinander-136537.html

 

 

MDR Wissen 26.10.2021
Schwere Covid-19-Verläufe: Wie das Immunsystem verwirrt wird

Diesen Mechanismus haben Forscher der Berliner Charité und des Leibniz-Instituts DRFZ entdeckt und jetzt in einer neuen Studie im Magazin "nature" beschrieben

Forscher der Berliner Charité haben entdeckt, dass Menschen mit einem schweren Covid-19-Verlauf einen bestimmten dämpfenden Botenstoff zu früh ausschütten und das Virus anschließend die typischen Schäden anrichtet.

https://www.mdr.de/wissen/covid-corona-schwerer-verlauf-angeborene-immunabwehr-verwirrt-100.html

Wissenschaft.de 26.10.2021
COVID-19: Gestörtes Immun-Timing bei schweren Fällen

„Unsere Daten zeigen, dass NK-Zellen bei Patienten mit schwerem COVID-19 zwar früh aktiviert wurden, aber dann durch TGFβ gleich wieder blockiert werden“, sagt Co-Autor Mir-Farzin Mashreghi vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin

Was ist im Körper schiefgelaufen, wenn eine SARS-CoV-2-Infektion Menschen ins Krankenhaus bringt? Eine Studie zeigt nun, dass bei schweren COVID-19-Verläufen schon zu Beginn ein Botenstoff ausgeschüttet wird, der normalerweise am Ende von Infektionen das Immunsystem herunterfährt. Dadurch wird offenbar die Bekämpfung der Erreger durch Killerzellen des angeborenen Immunsystems beeinträchtigt. Möglicherweise steckt in den Befunden Potenzial für die Entwicklung von Medikamenten, die schwere Verläufe der Erkrankung verhindern, sagen die Forscher.

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Siglo XXI 26.10.2021
Un estudio apunta que la COVID-19 altera el ritmo de la respuesta inmunitaria

Estudio de la Charité - Universitätsmedizin Berlin y del Centro Alemán de Investigación del Reumatismo DRFZ de la Asociación Leibniz de Berlín publicado en la revista científica "Nature".

MADRID, 26 (EUROPA PRESS)
Una vez que la infección está controlada, el organismo normalmente utiliza un mensajero bioquímico conocido como TGFB para reducir su respuesta inmunitaria. Sin embargo, en el caso de la COVID-19 grave, este mensajero se libera al principio de la infección, bloqueando así el control temprano del patógeno por parte del sistema inmunitario innato, según un estudio realizado por la Charité – Universitätsmedizin Berlin y el Centro Alemán de Investigación del Reumatismo de la Asociación Leibniz de Berlín que se ha publicado en la revista ‘Nature’.

https://www.diariosigloxxi.com/texto-ep/mostrar/20211026183327/estudio-apunta-covid-19-altera-ritmo-respuesta-inmunitaria

Science Magazine 25.10.2021
Nature article: SARS-CoV-2 disrupts timing of immune response

Study by Charité – Universitätsmedizin Berlin and the Leibniz Association’s German Rheumatism Research Center Berlin (DRFZ)

Once an infection is under control, the body normally uses a biochemical messenger known as TGFβ to downgrade its immune response. In severe COVID-19, however, this messenger is released at the very beginning of the infection, thus blocking the early control of the pathogen by the innate immune system. This was the conclusion of a study by Charité – Universitätsmedizin Berlin and the Leibniz Association’s German Rheumatism Research Center Berlin (DRFZ), which has now been published in Nature*. The early production of the immune-dampening TGFβ messenger appears to be a hallmark of COVID-19 and has not been observed in other types of pneumonia. Correction of the immune system’s faulty timing may therefore offer a new strategy for preventing severe disease.

https://scienmag.com/nature-article-sars-cov-2-disrupts-timing-of-immune-response/

Informationsdienst Wissenschaft 13.10.2021
Asthma bei Kindern zeigt sich im Blut

Studie unter Mitarbeit von Dr. Henrik Mei vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ)

Asthma kommt bei Kindern häufiger vor als bei Erwachsenen. Beim allergischen Asthma bewirken Reizstoffe aus der Umwelt, dass der Körper Proteine bildet, die eine Verengung der Atemwege auslösen. „Obwohl die Ursprünge von allergischem Asthma oftmals im Kindesalter liegen, war bislang noch nicht im Detail verstanden, wie die Zellen des Immunsystems daran beteiligt sind“, erklärt Magdalena Huber aus dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der Philipps-Universität Marburg; sie tat sich für die Studie mit den Arbeitsgruppen von Professorin Dr. Bianca Schaub des Dr. von Haunerschen Kinderspitals am LMU Klinikum München sowie von Dr. Henrik Mei am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) zusammen.

https://idw-online.de/de/news777450

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