Von der Versorgung in die Forschung – und zurück: Der Nutzen von Beobachtungsstudien für die Rheumatologie
25 Jahre RABBIT-Register und 35 Jahre Epidemiologie am DRFZ
RABBIT gehört zu den weltweit führenden Langzeitstudien in der Rheumatologie. Zusammen mit den prospektiven Beobachtungsstudien RABBIT-SpA, JuMBO, Rhekiss sowie der jährlichen Kerndokumentation für Erwachsene und Kinder hat es sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil der rheumatologischen Versorgungspraxis entwickelt.
Das Symposium soll das große Engagement der Rheumatologinnen und Rheumatologen in ganz Deutschland, der Patientinnen und Patienten sowie der Konsortien von Förderern würdigen, ohne die dies alles nicht möglich gewesen wäre. Aus der Sicht von Wegbegleiter:innen und Wissenschaftler:innen des Programmbereichs wird eine Bilanz des bisher Erreichten gezogen, und es werden Perspektiven für die Forschung definiert.
Wir laden herzlich dazu ein.
Programm, Freitag, 30. Oktober 2026
TEIL I: EPIDEMIOLOGIE FÜR DIE RHEUMATOLOGIE
Einlass ab 12.00 Uhr
13:00
Angela Zink – Begrüßung und Einführung
13:10
Ina Kötter – Grußwort für die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie
13:15
Silke Zinke – Grußwort für den Berufsverband Deutscher Rheumatologen
13:20
Corinna Elling-Audersch – Grußwort für die Deutsche Rheuma-Liga
13:25
Gerd-Rüdiger Burmester – Was bringt epidemiologische Forschung für die Rheumatologie?
13:45
Dieter Wiek – Forschungsbeteiligung von Betroffenen im Wandel der Zeit
14:05
Xenofon Baraliakos – Der Stellenwert der Epidemiologie für EULAR
14:25
Julia Rautenstrauch – Epidemiologie aus Sicht der Kommunikation
14:45 Diskussion
15:15 Kaffeepause
TEIL II: EPIDEMIOLOGISCHE FORSCHUNG FÜR DIE RHEUMATOLOGIE:
WAS HABEN WIR IN 35 JAHREN GELERNT?
16:00
Eicke Latz – Die Rolle der Epidemiologie am DRFZ
16:15
Anja Strangfeld – Highlights aus 25 Jahren RABBIT
16:30
Adrian Richter – Design zählt: Warum RABBIT mehr ist als „Real-World Data“
16:45
Anne Regierer – Von großen Geschwistern lernen – Von der RA zu den Spondyloarthritiden
17:00
Yvette Meißner – Schwangerschaft und Rheuma – Register schaffen Evidenz, wo Studien fehlen
17:15
Kirsten Minden – Rheuma im Kindesalter: Was moderne Therapien wirklich leisten
17:30
Johanna Callhoff – Versorgungsforschung: Was wurde erreicht, was ist noch zu tun?
17:45
Anja Strangfeld – Abschlussdiskussion und Schlusswort
18:15-22:00
Get Together mit wissenschaftlichem Austausch im DRFZ