Rheumatische Erkrankungen als Spätfolgen von Infektionen
Stellungnahme der Leopoldina
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat am 1. Oktober 2026 eine umfangreiche Stellungnahme zu Versorgung, Dateninfrastruktur, Forschung und Prävention von „Postinfektiösen Erkrankungen“ herausgegeben. Bei vielen rheumatischen Krankheiten wird vermutet, dass sie durch Infektionen ausgelöst werden. Bei einigen weiß man es bereits, etwa bei der Reaktiven Arthritis. Auch das Coronavirus SARS-CoV-2 kann chronische Spätfolgen auslösen, Long-COVID hat auf die postinfektiösen Erkrankungen aufmerksam gemacht.
An der Stellungnahme hat Prof. Dr. Andreas Radbruch vom DRFZ und Mitglied der Leopoldina mitgewirkt. Die in der Stellungnahme beschriebenen Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe von Dr. Mir-Farzin Mashreghi vom DRFZ haben wesentlich dazu beigetragen, besser zu verstehen, wie SARS-CoV-2 chronische Entzündungen auslösen kann und welche Rolle andere Viren dabei spielen. Dadurch konnten wichtige Erkenntnisse über die Entstehung postinfektiöser Erkrankungen gewonnen werden.
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Forschungsprojekt am DRFZ
Grafik: Leopoldina