Symposium zum Doppeljubiläum: 35 Jahre Epidemiologie und 25 Jahre RABBIT-Register
Von der Versorgung in die Forschung – und zurück: Der Nutzen von Beobachtungsstudien für die Rheumatologie
Am 30. Oktober 2026 veranstaltete das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), ein Leibniz-Institut, mit rund 150 Teilnehmenden ein wissenschaftliches Symposium unter dem Titel „Von der Versorgung in die Forschung und zurück – Der Nutzen von Beobachtungsstudien für die Rheumatologie“. Anlass waren das 35-jährige Bestehen des Programmbereichs Epidemiologie und der 25. Geburtstag des RABBIT-Registers.
Nach Grußworten von Fachgesellschaft, Berufsverband und Rheuma-Liga erläuterten Gerd-Rüdiger Burmester und Xenofon Baraliakos die Bedeutung der Epidemiologie für die Rheumatologie in Deutschland beziehungsweise im europäischen Kontext. Dieter Wiek beleuchtete die Entwicklung der Forschungsbeteiligung von Betroffenen, Julia Rautenstrauch nahm die Perspektive der Wissenschaftskommunikation ein. Eicke Latz und leitende Wissenschaftler:innen des Programmbereichs fassten das bisher Erreichte zusammen und entwickelten Perspektiven für die Zukunft.
Das Symposium würdigte das große Engagement der Rheumatolog:innen und ihrer Patient:innen in ganz Deutschland bei der Gewinnung valider Forschungsdaten. Dieses Netzwerk aus Forschung und Versorgung trägt entscheidend zum Erfolg der epidemiologischen Arbeit bei. Hervorgehoben wurden die hohe Qualität der Daten, die wegweisenden Ergebnisse für die klinische Praxis und die international führende Rolle des Programmbereichs auf methodischem Gebiet.
Die Beiträge und Diskussionen belegten die nationale und internationale Bedeutung des Programmbereichs Epidemiologie und unterstrichen seine Rolle als unverzichtbarer Bestandteil der Forschung am DRFZ. Am Abend wurden beide Jubiläen gebührend gefeiert.
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