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Gerhard Krönke erhält Novartis-Preis für therapierelevante immunologische Forschung

Verleihung Preis Krönke Schild Ruland

Prof. Dr. Gerhard Krönke, Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinischer Immunologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Liaisongruppenleiter am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin, DRFZ, wurde der Novartis-Preis für therapierelevante immunologische Forschung auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Immunologie e.V., DGfI, am 15. September 2026 verliehen.

Der Medizinier erhielt den Preis für seine wegweisenden Arbeiten zur Überführung immunologischer Grundlagenforschung in innovative Therapien von Autoimmunerkrankungen, insbesondere des systemischen Lupus erythematodes. Hervorzuheben ist seine maßgebliche Beteiligung an der Entwicklung und klinischen Anwendung CD19-gerichteter CAR-T-Zell-Therapien sowie den Einsatz bispezifischer Antikörper. Beide Ansätze zielen darauf ab, fehlgeleitete B-Zellen gezielt zu beseitigen und dadurch einen nachhaltigen immunologischen „Reset“ zu ermöglichen, der zu einer langanhaltenden, weitgehend therapiefreien Remission führen kann. Darüber hinaus würdigt der Preis seine Forschung zur Entschlüsselung eines neuen entzündungshemmenden Wirkmechanismus von Glukokortikoiden und deren Bedeutung für die Entwicklung neuer Medikamente.

Novartis-Preis für therapierelevante immunologische Forschung

Die DGfI vergibt in Zusammenarbeit mit der Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung jährlich den Novartis-Preis für therapierelevante immunologische Forschung. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt Arbeiten, die eine Verbindung zwischen immunologischer und klinischer Forschung herstellen. Das Preisgeld kann ausschließlich für Forschungszwecke verwendet werden.

Foto: Novartis-Preisträger Gerhard Krönke (l.) mit DGfI-Präsident Hansjörg Schild (Mi.) und Laudator Jürgen Ruland (r.)