CAR-T-Zelltherapie zeigt Wirkung bei schwerer rheumatoider Arthritis
CAR-T-Zellen bremsen schwere RA
CAR-T-Zellen sind körpereigene Abwehrzellen, die im Labor gentechnisch verändert werden. Dadurch können sie gezielt bestimmte B-Zellen erkennen und beseitigen – Immunzellen, die bei rheumatoider Arthritis an der Entzündung beteiligt sein können. In einer weltweit ersten klinischen Studie von Kolleg:innen aus der Liaison-Gruppe von Prof. Dr. Gerhard Krönke, Leiter Klinik für Rheumatologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem DRFZ wurden sechs Patient:innen mit besonders schwer kontrollierbarer rheumatoider Arthritis mit dieser Zelltherapie behandelt. Bei allen ging die Krankheitsaktivität deutlich zurück; drei Patient:innen waren bis zum Ende der bis zu einjährigen Beobachtungszeit ohne Rheumamedikamente in anhaltender Remission. Die Ergebnisse der an der Charité initiierten COMPARE-Studie, an der auch Wissenschaftler:innen des DRFZ beteiligt waren, wurden im Fachjournal Nature Medicine veröffentlicht.