Der Welt-Lupus-Tag findet jedes Jahr am 10. Mai statt. Er macht auf die chronische Autoimmunerkrankung systemischer Lupus erythematodes (SLE) aufmerksam, gibt Betroffenen eine Stimme und informiert über Symptome, Krankheitsverläufe und Behandlungsmöglichkeiten. Zugleich soll der Aktionstag dazu beitragen, den oft langen Weg bis zur Diagnose zu verkürzen. Weltweit sind Millionen Menschen von Lupus betroffen – überwiegend junge Frauen.
Rund um diesen Aktionstag finden in Berlin zwei Veranstaltungen statt, die sich sowohl an Fachpublikum als auch an Betroffene und Interessierte richten.
8. Mai: Wissenschaftlicher Austausch zu aktuellen Forschungsergebnissen
Die Deutsche Gesellschaft für Lupusforschung (DGLF) lädt zu einer Fachveranstaltung für wissenschaftlich und ärztlich tätige Personen ein. Im Mittelpunkt stehen der Austausch und die Diskussion neuester klinischer Forschungsergebnisse zum systemischen Lupus erythematodes.
Organisiert wird die Veranstaltung von PD Dr. Tobias Alexander, einem langjährigen klinischen Forscher auf dem Gebiet des systemischen Lupus. Er ist Leiter der rheumatologischen Fachambulanz der Charité sowie Arbeitsgruppenleiter im Bereich Autoimmunerkrankungen am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ).
Ort und Zeit: Charité CrossOver (CCO), Campus Charité Mitte Auditorium, Virchowweg 6, 10117 Berlin 14:00 bis 19:30 Uhr
9. Mai: Patiententag mit Informationen, Austausch und Diskussion
Am 9. Mai veranstaltet die Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft e. V. einen Patiententag, der den Austausch zwischen Ärzt:innen, Betroffenen und interessierten Laien fördert. Themen sind unter anderem aktuelle Therapien und neue Entwicklungen in der Forschung.
Darüber hinaus gibt es Informationen und Empfehlungen zu Bewegung und Ernährung. Eine Podiumsdiskussion zur Zukunft der Selbsthilfe rundet das Programm ab.
Ort und Zeit: Humboldt-Universität zu Berlin Spandauer Straße 1, 10178 Berlin 10:00 bis 17:00 Uhr