Lennard Ostendorf erhält Grupe-Zollinger Forschungspreis der DGfN
Dr. Lennard Ostendorf, MD/PhD von der Charité-Universitätsmedizin Berlin und dem DRFZ wurde beim Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) in Leipzig mit dem Grupe-Zollinger Forschungspreis ausgezeichnet. Der Preis würdigt seine Beiträge zur Entwicklung neuer Therapien beim systemischen Lupus erythematodes (SLE) mit dem Zielmolekül CD38.
In der Arbeitsgruppe Autoimmunologie von PD. Dr. Tobias Alexander und Prof. Falk Hiepe an der Charité und am DRFZ entwickelte Dr. Ostendorf die Therapie von vorklinischen Daten bis zur erfolgreichen Phase II Studie. Er konnte belegen, dass eine Behandlung von SLE-Patientinnen mit Daratumumab, einem gegen das CD38-Molekül gerichteten Medikament, die Krankheitsaktivität signifikant verringern kann. Daratumumab tötet u.a. Plasmazellen ab, die als Treiber der Erkrankung durch die Produktion von Autoantikörpern gelten.
Grupe-Zollinger Forschungspreis
Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie verleiht zusammen mit der Jürgen‑ und Felicitas‑Grupe‑Stiftung einen Preis, der herausragende Wissenschaftler:innen im Bereich Transplantation – insbesondere bei Lebendspenden – sowie der Immunologie von Nierenerkrankungen fördert und auszeichnet. Der Preis ist mit 5.000 EUR dotiert.
Autoimmunologie
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