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DRFZ nach Evaluation durch die Leibniz-Gemeinschaft zur weiteren Förderung empfohlen

Dem Leibniz-Institut Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) wurde eine „sehr gute“ Überführung der Forschungsergebnisse in die klinische Anwendung bescheinigt. Damit wurde eine wesentliche Zielsetzung des DRFZ bestätigt – Grundlagenforschung schneller in Ergebnisse für Patienten umzusetzen. Dabei sei, so wurde hervorgehoben, die intensive Kooperation mit der Charité von besonderer Bedeutung.

„Wir freuen uns über die Anerkennung der Ergebnisse unserer bisherigen Forschung und über die Bestätigung, mit unserer Nähe am Patienten auf dem richtigen Weg zu sein. Wir werden diesen aktiv weiter gehen“, sagt Andreas Radbruch, der Wissenschaftliche Direktor des Institutes.

Am 9.7.2019 wurde die Empfehlung der Leibniz-Gemeinschaft veröffentlicht, die weitere Bund-Länder-Förderung des DRFZ und drei weiterer Leibniz-Einrichtungen für erneute sieben Jahre fortzusetzen.

Leibniz-Einrichtungen werden spätestens alle sieben Jahre durch den Leibniz-Senat evaluiert. Dabei geht es um eine unabhängige Überprüfung, ob die Voraussetzungen der gemeinsamen Förderung – die überregionale Bedeutung und ein gesamtstaatliches, wissenschaftspolitisches Interesse weiterhin gegeben sind.

Auszug aus der Empfehlung:

09.07.2019 · Leibniz-Gemeinschaft – Evaluierung · Pressemeldung
Leibniz-Einrichtungen in Halle, Gatersleben und Berlin evaluiert

[ ] Deutsches Rheuma-Forschungszentrum, Berlin (DRFZ)

Das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) erforscht die Ursachen und den Ver­lauf rheumatischer Erkrankungen. In seiner heute veröffentlichten Stellungnahme bescheinigt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft dem DRFZ Forschungsergebnisse von sehr hoher Qualität. Die wissenschaftlichen Resultate würden zudem sehr gut in die klinische Anwendung überführt. Dabei sei die intensive Kooperation mit der Charité, auf deren Campus das DRFZ angesiedelt ist, von besonderer Bedeutung. Seit seiner Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft 2009 sei das DRFZ stark gewachsen, sowohl aufgrund einer hohen institutionellen Bund-Länder-Förderung als auch durch die Drittmittel, die das Institut in großem Umfang auf nationaler und internationaler Ebene einwerbe. Das Wachstum sei einhergegangen mit einer Ausweitung auch auf allgemeinere immunologische Fragestellungen.

Das DRFZ stehe vor einer tiefgreifenden personellen Umbruchphase. Sowohl der Wissenschaftliche Direktor als auch seine Stellvertreterin würden in einiger Zeit in den Ruhestand eintreten, nachdem sie das DRFZ über 20 Jahre lang sehr erfolgreich geleitet hätten. Gleichzeitig stünden auch an der Charité im Bereich der Rheumatologie Wechsel auf der Leitungsebene an. Es werde aus Sicht des Senates sehr wichtig sein, die verschiedenen Besetzungen an DRFZ und Charité gut aufeinander abzustimmen. Es sei dann die Aufgabe einer neuen Leitung, das wissenschaftliche Profil des Rheuma-Forschungszentrums weiterzuentwickeln.

Der Senat empfiehlt Bund und Ländern, die gemeinsame Förderung des DRFZ fortzuführen. [ ]